Sarrazin-Nazi

Sarrazin-Sendung bei Illner heute 22:15. Dabei sind u.a. Henryk Broder und Roger Köppel, zum ersten mal im deutschen Fernsehen 2 wortgewandte Kritiker, die sich nicht dem linken Mainstream unterordnen. Wir dürfen gespannt sein, nicht wegen des armseligen Schwätzers Cem Özdemir ("Es is alles 'ne soziale Frage"), sondern wegen der "Wissenschaftlerin" Naika Foroutan, die sich schon bei Beckmann mit ihren Zitaten über die Heitmeyersche "GMF" (gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit) blamiert hatte.



Hier noch eine nicht vollständige Liste von Chrakterisierungen Sarrazins bei Facebook und im SPIEGEL-Online-Forum:

SSarrazin
Westentaschen-Wilders
Thesen-Ritter
rassistischer Selbstdarsteller
Rechtsdemagoge
Rechtsausleger
Krawallbruder
Antidemokrat und Volksreinheitsbewahrer
geistiger Brandstifter
deutscher Geert Wilders
Sarrazin ... lacht sich in sein Brandstifterfäustchen.
Sarrazin hat in der SPD so wenig verloren wie der Osama bin Laden bei Amnesty International

Sarazzin: Hinrichtung live bei Beckmann im ARD


Heute abend um 22:45 Uhr findet bei Beckmann in gewohnt ausgewogener Zusammensetzung die nächste Runde Sarazzin-Bashing statt. Wehren darf sich Thilo Sarazzin als einzelner gegen Renate Künast, Ranga Yogeshwar, Aygül Özkan sowie Thomas Sonnenburg (Streetworker).

Zur Vorbereitung der Sendung soll Beckmann bereits eine Liste mit Wörtern ("Gentechnik", "Selektionsdruck", "Autobahn") erstellt haben, bei deren Nennung der Delinquent sofort die Sendung zu verlassen habe. Leider ist bei Beckmann kein Publikum zugelassen, so daß die Steinigung des Delinquenten ohne die Mitwirkung des Volkes vollzogen wird. Das ist ungerecht und widerspricht der Scharia. Man sieht, daß unsere muslimischen Mitbürger in den Medien immer noch benachteiligt werden. Aber das wird sich dank Aygül Özkan ja bald ändern. Zumindest in Niedersachsen.

SPIEGEL-Interview mit dem EDV-Team einer Münchner Bank

Das Interview wurde mit folgenden Mitarbeitern geführt:

  • Herr Schreiber, Abteilungsleiter, stammt aus Essen
  • Herr Hossy, Handy-süchtiger Projektleiter
  • Herr Taubermann, Prof. für kanakische Sprache
  • Herr Hallmackenreuter, hat immer recht, ist überlastet und unverstanden, weiß alles, kann alles
  • Dr. Waldkauz. Experte für Opern und klassische Musik
  • Herr Mosbach, abgebrochener Informatik-Student aus Polen
  • Herr Seidel, Frankfurter Urgestein
  • Herr Sommerfett, verwirrter Mathematiker, sucht ständig seine Brille
  • Herr Staubwedel, Programmierer, ist vom Handbücherschreiben genervt
  • Herr Felders, größter Projektmanager aller Zeiten
  • Frau Kratzmann, beleidigte Feministin aus Frankfurt


SPIEGEL: Meine Herren.....

Kratzmann: Ach so ist das, frauenfeindlich sind wir hier, sehr interessant....


SPIEGEL: Entschuldigung, also meine Dame, meine Herren von HYPNIS, was sind Ihre Erfahrungen nach der Übernahme der HYPNIS Bank durch die Allianz?


Hossy: Diiiiidudidudidiiiiiiiidaadi! (Handy klingelt)


SPIEGEL: Wie?


Schreiber: Also getz ma gaanz ruhig. Sagen Sie doch ersma, wat Sie alles über uns schreiben wollen.


Taubermann:: Habbe Sie konkrete Auftrag fur dem Interview oder was?


SPIEGEL: Ihr Mißtrauen in allen Ehren, wir interressieren uns nur für die Akzeptanz der Übernahme. War es eine feindliche oder eine freundliche?


Hallmackenreuter:: Momentan haben wir ein massives Problem: 90% unserer Arbeitszeit vertun wir mit dem sinnlosen Ausfüllen von Formularen, deren Zweck keiner
kennt und die nach 2 Tagen schon wieder durch ein neues ersetzt werden.


Seidel:: (grinst)


Dr. Waldkauz:: (betritt mit einem Kaffeebecher in der Hand den Raum, trotzig) ich will jetzt endlich meine Tickets für den Parsifal haben!!!


Mosbach:: Quatsch hier nicht rum. Dieses Prrroblämmm habe ich natürrrlich nicht. Ich habe sämtliche Formularrre in einerrr Datenbank gespeicherrrt und
mirrr einen KI-Roboterrr geschaffen, derrr in der Lage ist, alle Formularrre automatisch auszufüllen. Sie brrrauchen nurrr das Geburrrtsdatum einzugeben, alles weiterrre können
Sie derrr KI überrrlassen.


Hossy: Diiiiidudidudidiiiiiiiidaadi! (Handy klingelt)


SPIEGEL: Mit Verlaub, Herr Mosbach:, warum gehen Sie nicht wieder an die Universität zurück? Wir könnten uns vorstellen, daß man dort sehr gerne von
Ihren Forschungsergebnissen profitieren würde!


Mosbach: Igitt, von diesen Eierrrköpfen habe ich nun wirrrklich die Nase voll.


Taubermann: Kann isch jetzt endlich dem konkrete Auftrag fur dem Interview sehen oder was?


Kratzmann: Eines steht doch fest: das BHB von SVV konnte nach der Übernahme durch AGIS so transparent wie nie gemacht werden. Wir wissen allerdings
bis heute nicht, ob das BHB von SVV mit dem BHB von VVI übereinstimmt oder ob SVV das BHB von PFP genommen hat oder ob ...ähhh... (blickt verwirrt in die Runde)


Taubermann: Ist dem Tuss jetzt konkret bescheuert oder was?


Seidel:. (grinst)


Hossy: Diiiiidudidudidiiiiiiiidaadi! (Handy klingelt)


Dr. Waldkauz: (trotzig) Wenn diese dumme Kuh von den GRÜNEN so ein Ticket bekommt, dann will ich auch eins haben!!!


Schreiber: Wissen se wat? Allianz - HYPNIS = 0. Gucken se nächste Woche ma wieder vorbei. Und auch wenn Sie dat nich in Ihre Bratbirne reinkriegen:
die Pappköppe vonne Deutschen Bank und den annern Banken stecken wir noch alle innen Sack.


SPIEGEL: Nicht doch, vorher müssen Sie sich noch von der Allianz emanzipieren.


Kratzmann: Isch bin scho emansibiert, isch verbitt mir des!


Mosbach: Dank meiner revolutionären KI-Programme können wir die einzelnen Phasen der Projektübernahme radikal reduzieren. So müssen Sie z.B. in der
VI/Test-Phase dem VI/Test-KI-Roboter nur den Projektnamen mitteilen. Danach wird durch rekursive Anwendung des chinesischen Restsatzes der Test auf allen Testrechnern virtuell durchgeführt,
ohne dass eine weitere Eingabe erforderlich ist.


Sommerfett: Mein Kollege hat leider vergessen zu erwähnen, daß sein KI-Roboter-System durch einen Datenbank-Virus zeitweise lahmgelegt wird. Wir arbeiten daran.
Eigentlich brauchen wir nur ein irreduzibles Polynom über dem Quaternionen-Körper zu finden, dessen Nullstellen einen neuen Hash-Algorithmus für die Informix-Datenbank generieren.
Danach ist das Virus garantiert erledigt!


Taubermann: Was soll dem Scheißn hier? Bin isch Kino oder was?


SPIEGEL: Von KI-Robotern lesen wir in Science-Fiction-Romanen. In der industriellen Praxis hat sich da unseres Wissens noch nichts getan! Wie gedenken Sie denn mit der Konkurrenz fertig zu werden, wenn Sie mit halbfertigen Produkten am Markt die Kunden verunsichern?


Hossy: Diiiiidudidudidiiiiiiiidaadidaa! (Handy klingelt)


Hallmackenreuter: (zu Taubermann gewandt): Hast du dem Operating Bescheid gesagt?
Haben wir vielleicht eine falsche Datenbank-Version? Ist der LIBPATH richtig gesetzt? Was ist mit den Cobol-Moduln? (Zum SPIEGEL gewandt)
Werden Sie hier ja nicht frech! Haben Sie überhaupt einen Change für das Interview? Wir verunsichern weder unsere Kunden noch kommen wir... Moment (horcht in den Kopfhörer)...da ist gerade ein Lastwagen voller Fliegerbomben aus dem 2.Weltkrieg auf der A3 umgekippt...ich muß sofort nach Hause... Peter, kümmer du dich mal um die Cobol-Module…(stürzt aus dem Raum)


Hossy: Auf wiederhörn!


Seidel: Das geht hier so nicht weiter. Ich werde jetzt die Geschäftsleitung einschalten. Holger, gib mir mal dein Handy!


Hossy: Du bist wohl übergeschnappt? Mein Handy ist eine prähistorische Stimmen-
Übermittlungsmaschine, die schon Erich von Däniken vor über 30 Jahren...


Schreiber: Wat ham wir denn alles für Knallköppe inne Abteilung? Horst, reich mir doch mal die Personalakten rüber!



SPIEGEL: Dürfen wir vielleicht auch mal was sagen? Kommen wir doch auf die halbfertigen Produkte und die Konkurrenz zurück.
Was wollen Sie also gegen die Konnkurrenz ins Feld bringen? Herr Staubwedel?


Staubwedel: Ahhh...SPIEGEL, dem Tub....konkret! Aber ich weiß sogar wie: wir haben ja nach dem neuen HYPNIS-Standard die
geilsten Betriebshandbücher der Branche. Wußten Sie schon, dass selbst Versicherungsvertreter mit Hauptschulabschluss mit diesen genialen von mir verfassten Handbüchern in der Lage sind,
ein Sachgebiet wie MKU in 1,5 Sekunden von Null auf hundert zu bringen? Ja? Nein? Wie? Was?

Tjaa, da staunen Sie aber! Und wußten Sie auch, dass diese Handbücher nur deshalb so lupenrein genial sind, weil ich schon kurz nach der Geburt mit dem Vorwort des SVV-Handbuchs begonnen hatte? Voll genial, was?


Seidel: Jetzt weiß ich auch, von wem die Windeln in der Toilette stammen....


Hossy: Ist das alles? Nur die Handbücher? Wir schlagen die Konkurrenz doch auch mit unseren Projekten! Wissen Sie, meine Herren vom SPIEGEL,
wieviele Projekte ich alleine im Raum Frankfurt zu betreuen habe? 106 ! Meine Projekterfahrung ist so riesig, weil ich schon in meinem vorherigen Leben vor über 2000 Jahren bei
den Ägyptern die Projekte zur Erbauung der Sphinx und der Pyramiden geleitet habe.
Herr Staubwedel: ist ein mieser kleiner Sklave gegen meine Erfahrung....


Felders: Falsch, ich bin der größte. Meine Herren vom SPIEGEL, lassen Sie sich von den Zahlen des Pharaonenberaters Hossy nicht täuschen.
Schließlich bin ich schon 20 Jahre länger im Geschäft. Nämlich 2020. Herr Hossy ist gegen mich ein mieser kleiner Techniker. Also: 20 mal 106 ergibt was? Herr Taubermann,
bitte den Taschenrechner...


Taubermann: (tippt und rechnet...tippt und rechnet...sein Handy klingelt.) Ah, Schatzilein, ja,ok, ich ruf zurück....
(schaut in die Runde) Habt ihr Problem oder was?



Schreiber: Horst, inne Pärsonalakte steht ja ganix vonne Ägypters...Da stimmt wat nich....


Seidel: (grinst)


Taubermann: Hier ist dem konkrete Endergebnis: 0.


Hossy: (Hüpft auf dem Stuhl auf und nieder) Ich wußte es! Ich wußte es! Ich hab doch die meisten Projekte gehabt! (Diiiiidudidudidiiiiiiiidaadidaa! (Handy klingelt))


Felders: Sag mal, du mieser kleiner Techniker, 20 mal 106 ergibt 0?



Taubermann: Weissu, du krasse Projektschwätzer, hassu noch nie was von Integer-Überlauf auf Registern gehört? Gehssu ersma wieder auf Schulbank,
danach kannsu mit miese kleine Techniker reden! Das lernt man doch im ersten Semester Informatik, dass 106 in einem Register modulo 106 selbstverständlich Null ergibt!


Felders: (Glotzt Taubermann an.)


SPIEGEL: Wir wußten gar nicht, dass in Ihrer Firma ein so hoher Akademiker-Anteil ist!


Kratzmann: Gestatten, Professor für Integration der Frauen in das Service-Management der Operating-Wissenschaften des Bankgewerbes.


Seidel: Sabine, lass des. So komme mir hier ned weiter. Jeder gibt jetzt noch ein Abschlussstatement und denn mache mir e Flasch Sekt uff, aber dalli!

Abschlußstatements:



Kratzmann: Ich sag nix. Ich bin beleidigt.


Felders: Ich bin der GröPMaZ, der größte Projektmanager aller Zeiten.


Staubwedel: Und ich bin der GröHSalz, der größte Handbuchschreiber aller Zeiten.



Schreiber: Sach ma, Horst, von welche Fiirma sind diese SPIEGEL-Leute noch ma? Und vergiß de Pärsonalakte nich!


Sommerfett: ich hab hier was aufgeschrieben für diesen Fall, aber ich kanns nicht lesen…verdammt, wo ist meine Brille… (schaut verzweifelt in die Runde)


Taubermann: verkaufisch dem konkrete Interview in E-Bay noch vor dem Veröffentlichung, krieg isch voll viel Kohle…


Seidel: schneller, de Flasch is gleich uff!!!


Hossy: Diiiiidudidudidiiiiiiiidaadidaa! (Handy klingelt)


Mosbach: Wer kann mir die Antwort auf eine Prüfungsfrage aus meiner Vordiplomsprüfung geben: HTML dividiert durch Perl mal JAVA mal (Wurzel aus SQL) = ??????


Dr. Waldkauz: (blickt den SPIEGEL-Chefradakteur Stefan Aust an) Herr Aust, ich wußte ja gar nicht, dass sie im Nebenberuf Journalist sind! Donnerwetter!


Hallmackenreuter: (blickt kurz zur Tür rein) Die A3 ist wieder frei, ich habe bei der Beseitigung der Fliegerbomben mitgeholfen, hab ja noch Erfahrung aus meiner
Tätigkeit als Luftwaffenhelfer im Weltkrieg II, wir hatten massive Probleme mit den Zündern, die Versionen waren völlig veraltet, noch nicht mal GLOBUS hatte eine genaue Beschreibung,
wir bewegten uns also in einer völligen Grauzone,
konnten aber dank meiner Verfahren schon nach 10 Minuten VI/Test, 12 Minuten Pilot-Test voll in die Breite gehen und….die Cobol-Module….fasel… (redet und redet, alle anderen gähnen)


Seidel: Plopp! Das wars….

Bordelle: Vergnügungspark für Impotente


Die palästinensische Terrororganisation HAMAS wird bekanntlich im Westen von vielen eingebildeten Intellektuellen als soziale Hilfsarganisation gelobt. So spricht z.B. Ulrike Putz vom SPIEGEL gerne vom "sozialen Charakter der Hamas", für Helga Baumgarten von der Birzeit-Universität in Ramallah ist "das soziale Engagement nicht Mittel zum Zweck, ich würde das nicht so instrumentalisiert lesen" , Katiana Orluc und Bettina Marx [3] wollten schon immer "Gespräche" mit der Hamas und für den Schweizer Journalisten, Blogger und Israel-Hasser André Marty ist die Hamas eine effiziente Organisation. Diese Nahostkenner, die sich seit Jahren in den komfortabel ausgestatteten Hotelzimmern von Tel Aviv, Jerusalem und Beirut von ihren palästinensischen Reportern und Kameramännern die neuesten Schandtaten der israelischen Mordkamarilla brühwarm servieren lassen, müssen schließlich Bescheid wissen, und daher sollten wir, die wir vom Nahen Osten viel zu weit entfernt sind, als daß wir mitreden könnten, keine dummen Fragen stellen. Würden wir jetzt kleinlich nach Selbstmordattentaten, Steinigungen untreuer Ehefrauen und selbstgebastelten Spielzeugraketen fragen, so würden wir ja doch nur den "Friedensprozeß" kaputtmachen.

Wie man auf so was kommt? Ganz einfach: man lese den Artikel Robin Hood für Religioten auf der Seite von Aufklärung 2.0 [1]. Dort steht wunderbar auf den Punkt gebracht, was man von den Aussagen der Kirchenbeauftragten der CDU, Beate Blechinger, zum Thema Staatszahlungen an die Kirchen halten soll:


Beate Blechinger, Kirchenbeauftragte der CDU, hält Forderungen nach einem Ende der Staatszahlungen für „abwegig“. Die Kirche sei auch für nicht-religiöse Menschen das Zentrum der Gemeinde. Sie verweist auf die karitativen Aufgaben der Kirchen, auf ihre Bedeutung für das Gemeinwohl. „Die Kirche kümmert sich um die, um die sich sonst keiner kümmert“, so Blechinger. „Wer da die Axt ansetzt, macht viel kaputt.“

Die Kirche ist auch für nichtreligiöse Menschen das Zentrum der Gemeine? Aber natürlich! Schließlich ist der NPD-Parteitag auch der Parteitag für Nicht-Nazis. Moscheen sind die Gemeindezentren für Christen, Schwimmbäder die Planschbecken für Nichtschwimmer, Steakhäuser die Restaurants für Vegetarier und Bordelle sind der Vergnügungspark für Impotente.

Richtig. Und die Hamas ist "im wesentlichen" eine soziale Hilfsorganisation, die sich um diejenigen kümmert, um die sich sonst keiner kümmert. Deshalb sollen wir, d.h. die Mitgliedstaaten der EU und die UNO, die Hamas wie gehabt mit Geld unterstützen. Es ist ja für einen guten Zweck. Wer dagegen ist, "macht viel kaputt".

Anmerkungen und Links

[1] Robin Hood für Religioten
[2] Facebook-Gruppe "Gegen Andre Marty"
[3] Sprecht nicht mit der Hamas!

Raus aus Afghanistan - rein in den Terror

Während deutsche Medien sich dankbar auf die 92000 geklauten Dokumente stürzen, um beim "Super-GAU für Amerikas Militär und Geheimdienste" (SPIEGEL Online) Beifall zu klatschen, zeigt das Time Magazine [2], was passieren wird, wenn in Afghanistan die Taliban wieder die Macht übernehmen. Dabei kann die 18-jährige Afghanin noch froh sein, daß lediglich dort, wo ihre Nase war, ein Loch zu sehen ist. Wer als Frau die Familie des Mannes verläßt, hat nämlich in der Regel mit schlimmeren Strafen zu rechnen, wie die zahlreichen Fotos von verstümmelten Frauengesichtern im Internet zeigen [1]. Daß die Folgen dieses grausamen Säureangriffs nun in den USA auf Kosten einer kalifornischen Stiftung beseitigt werden, verdanken wir u.a. jener tapferen Organisation Women for Afghan Women (WAW), die sich seit 2001 in tausenden von Fällen um vergewaltigte, mißhandelte oder als 8-jährige zur Ehe gezwungene Frauen gekümmert hat. Und was sagt WAW zum Truppenabzug aus Afghanistan, der manchem in Deutschland nicht schnell genug kommen kann:


Wenn wir über den Truppenabzug nachdenken, schaudert es uns. Was wird mit den Frauen und Mädchen geschehen, denen solche NGOs wie WAW zu Tausenden geholfen haben, und den Millionen Frauen, die noch mehr abscheulichen Missbrauch erleiden werden, als sie bisher erlebt hatten.

Anmerkungen und Links

[1] Women for Afghan Women
[2] 29.07.2010, der Tagesanzeiger: Das verstörende Titelbild des «Time Magazine»

Ingrid Thurner: Zwangsverschleierung und Zwangsenthüllung

Musliminnen verschleiern sich freiwillig

Die österreichische Ethnologin Drin Ingrid Thurner gehört zur Klasse jener europäischen Intellektuellen, Islam-Experten und Respekt-Soziologen, die mit immer neuen Spitzfindigkeiten in der Öffentlichkeit für das Tragen des Schleiers werben. Thurners Argument ist dabei ein besonders antiquiertes: als eine wesentliche Begründung für die Bedeckung würden Musliminnen nämlich immer wieder angeben, dass sie sich nicht über ihren Körper definieren lassen wollten. Und das sei doch auch das Anliegen des westlichen Feminismus gewesen: kein Objekt der sexuellen Begierde mehr wollte frau sein.

Das könnte glatt der Schmock der Woche sein. Hat man schon jemals muslimisch Verschleierte vor der Fernsehkamera einen solch verschwurbelten Satz sagen hören: "Ich möchte mich nicht über meinen Körper definieren lassen"? Nein, ganz sicher nicht, vor allem nicht "immer wieder", wie uns Frau Thurner einreden will. Schlimmer noch: es gibt nicht eine einzige repräsentative Studie über muslimische Verschleierte, schon die Befragung der Bedauernswerten würde am Veto ihrer männlichen Familienmitglieder scheitern. Verklemmte Moral-Apostel und dem Gender-Wahnsinn Verfallene wie die Kulturanthropologin Thurner instrumentalisieren trotzdem die Verschleierten für ihre Zwecke und unterstützen damit die menschenverachtende Behandlung von Frauen im Islam.

Männer dürfen fast alles, Frauen fast nichts

Die eigentlichen Gründe für die Verschleierung sind die totale Rechtlosigkeit und massive Unterdrückung von Frauen im Islam, ihre Reduktion auf ein blosses sexuelles Besitzobjekt genau eines Mannes, dem es andererseits freisteht, sich weiterer Frauen seines Harems zu "bedienen". Im Islam gibt es sehr einfache Regeln: Männer dürfen fast alles, Frauen fast nichts und Sex ist eine nationale Zwangsvorstellung, wie es Betsy Udink in ihrem Buch "Der Sex-Trieb des Mannes als Maß aller Dinge" ausdrückte. Wer behauptet, daß Frauen im Westen "gezwungen" würden, halbnackt herumzulaufen, sollte bedenken, daß es bisher noch kein Regime auf dieser Erde gegeben hat, welches die Frauen mit vorgehaltener Kalaschnikow dazu gezwungen hat, bauchfrei zu gehen, wohl aber einige islamistische Diktaturen, die den Schleier mit Gewalt durchgesetzt haben.

Solche Gedanken sind der Ethnologin/Reiseleiterin Thurner völlig fremd. Sie beschäftigt sich lieber mit so hochwissenschaftlichen Themen wie

  • der "Anthropologie des Pilgerns",
  • der "interkulturellen Kommunikation"
  • oder der "Ästhetik des Tourismus".

bei denen mehr geschwafelt als wissenschaftlich geforscht wird. Und deshalb ist Ingrid Thurner auch nicht irgendeine Frau Dr., sondern sie ist "Frau Drin Ingrid Thurner", die sich mit einem hochgestellten "in" von einem "männlichen" Doktor glaubt abgrenzen zu müssen. Warum? Weil im universitären Umfeld schon immer diejenigen Leute besonderen Wert auf ihren Titel und dessen korrekte Schreibweise gelegt haben, deren "wissenschaftlicher Output" durch das vollständige Fehlen nichttrivialer Sätze geprägt wird.

Postkoloniale Theoriebildung: der Jargon ersetzt die Wissenschaft

Ingrid Thurner hat es wie viele Alt-68er und feministische Ideologen geschafft, irgendwann eine Stelle an einer Universität zu ergattern, wo sie ungestraft Aussagen wie


Ansätze aus dem Bereich einer interpretativen Kulturanthropologie, der Ethnographie als dichter Beschreibung, der Cultural Studies und postkolonialer Theoriebildung.

in die Beschreibung ihrer "Forschungsarbeiten" einfügen darf. Aber das genügt ihr nicht. Sie will mehr. Sie will nicht wie früher vor der Mensa stehen, Alice Schwarzers "EMMA" oder Flugblätter über die permanente männliche Vergewaltigung verteilen und sich über jede Gelegenheit freuen, bei der sie sich selbst als Opfer "männlicher Gewalt" und "patriarchaler Strukturen" stilisieren kann. Nein, sie will mehr. Denn Frauen wie Thurner sehen sich nicht nur allerorten von männlichen Vergewaltigern und konformistischen Westnackedeis umgeben, sondern sie beklagen vor allem ihre minimale Repräsentanz in den Führunsgetagen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Doch schaut man sich an Thurners eigenem Institut für Kultur- und Sozialanthropologie um, so sieht es da ganz anders aus: am gesamten Institut sind die Frauen in der Mehrheit, nämlich mit 57,77% weiblichem Personal. Mehr noch: 68 von 110 Lektoren (Thurner ist selbst eine, also keine Professorin) in ihrem Institut sind aufgrund ihres Vornamens eindeutig dem weiblichen Geschlecht zuzuordnen - das sind 61,8%. Bei den Dozenten sind es 5 weibliche von 14 insgesamt (35,7%), beim wissenschaftlichen Personal 5 von 11 (45,45%). 40% der Dozenten und Wissenschaftler immerhin sind also Frauen. Daß es nicht mehr sind, könnte damit zusammenhängen, daß die 61,8% weibliche Lektoren zu viel mit Weltreisen und dem Schreiben von Artikeln für die Süddeutsche Zeitung oder "www.islam.de" beschäftigt sind, um vor der Islamophobie und der Zwangsenthüllung zu warnen.

Ingrid Thurner redet uns ein, daß Bikini-Trägerinnen ihre "knappen" Bikinis mit "überhöhten Preisen" bezahlen. Damit würden diese beweisen, wie abhängig sie vom männlich/dominanten ausbeutenden Kapitalismus sind, und wer die "wesentlichen Körperteile weniger verbirgt als zur Schau stellt", drängt sie dem anderen Geschlecht ja nur auf.

Stöckelschuhe und hautenge Jeans: kapitalistische Zwänge

Allerorten herrschen also Zwänge, besonders jene, die die "wesentlichen Körperteile betreffen". "Konform-westlich denkende Frauen" werden gezwungen, in Stöckelschuhen und hautengen Jeans mit "richtig stehendem Busen" sich männlichen Blicken preiszugeben, muslimische Frauen werden von den Rovulutionswächtern der Bundesrepublik dazu gezwungen, ihre Burka gegen einen Bikini einzutauschen, und muslimische Schüler müssen ihre Gebete auf der Schultoilette verrichten, weil die Schulbehörden ihnen die Zuteilung eines eigenen Gebetsraums verweigern.

Schrecklich, schrecklich. Wer steckt nur hinter all diesen gemeinen Zwangsmaßnahmen? Es sind, wie kann es anders sein, "rechtspopulistische Politiker, Boulevardblätter, Feministinnen, Sozialdemokratinnen, erzkonservative Katholiken, Ex-Muslime". Fehlt nur noch der Hinweis auf die Israelis, den ewigen Sündenbock dieser Welt. Schließlich provozieren die mit ihren Nacktbadestränden schon lange die Palästinenser, die sich dagegen nur mit Selbstmordattentaten wehren konnten - bis das israelische Militär diese Strände gezielt unter Schutz nahm.

Was sind die gemeinsamen Ziele von Rechtspopulisten und Ex-Muslimen?

Und was ist das geheime Ziel dieser Rechtspopulisten und Ex-Muslime?

Dieser ganze Islam- und Verhüllungsdiskurs zeigt: Die Muslimin wird dringend benötigt, nämlich zur Verhüllung des Dilemmas, dass in dieser aufgeklärten Zeit Frauen zwar beinahe nackt herumlaufen dürfen, aber sonst wie eh und je wenig zu entscheiden haben.

Man muß schon besonders blöde sein, um die These aufzustellen, daß ein angebliches "Dilemma" zwischen dem "Nacktsein dürfen" (nach Thurner ist das dasselbe wie das Verbot des Schleiers) und der Frauenquote in den höheren Etagen (von Wissenschaft und Politik) "durch die Muslimin" verhüllt werde. So als würden durch mehr verhüllte Musliminnen mehr Frauen Ministerpräsidentin oder Dekanin werden.

Und damit sind wir beim entscheidenden Punkt angelangt: Thurner gehört einfach zu den vielen Menschen in unserer Gesellschaft, die gerne Chef wären ohne etwas dafür zu tun. An ihrem eigenen Institut ist sie nur eine jämmerliche kleine Nummer, während ihre Geschlechtskolleginnen sich als Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte auf Landes- oder Bundesebene, als Professorinnen in der Gender-Forschung oder als Leiterinnen von EU/UNO-Frauenbehörden profilieren.

Es gäbe aber auch noch andere Möglichkeiten für Ingrid Thurner, gesellschaftlich sinnvolle und anerkannte Arbeit zu tun. Sie könnte sich z.B. in Afghanistan totschießen lassen. Oder bei der Müllabfuhr, in Kaltwalzwerken oder Hochöfen arbeiten, in Transformatorenwerken als Ingenieurin Leitungsquerschnitte berechnen oder bei der Feuerwehr Leichen aus Autowracks holen. Die Männer, die in diesen Bereichen arbeiten, warten alle auf die Frauenquote, damit sie endlich auch mal im Kindergarten arbeiten können. Ach ja: als Frau hat man auch die Möglichkeit, Kinder zu gebären und großzuziehen. Wie wäre es damit? Oder ist das schon zu rechtspopulistisch?

Und schließlich: wenn die Thurner lieber an der Universität bleiben will - da fehlen noch viele Frauen bei den Mathematikern, den Physikern, den Elektroingenieuren und Maschinenbauern. Nur zu!


Anmerkungen und Links

[1] ingrid-thurner-und-die-freiheit-des-islam
[2] Gewissenloses Islam-Bashing, Der angebliche Zusammenhang von Islam und Gewalt – oder wie eine Religion stigmatisiert wird.
[3]Ingrid Thurner am institut für Kultur- und Sozialanthropologie
[4] Homepage von Ingrid Thurner
[5] Vom Zwang das Kopftuch nicht zu tragen - Kommentar von Ingrid Thurner auf AhLulBayt News Agency
[6] Feminismus und Kopftuchdebatte: Der nackte Zwang
[7] Auf der Achse des Guten: weiblich_verhuellte_logik
[8] Wider ein „Burka“-Verbot
[9] Der nackte Zwang. In: Süddeutsche Zeitung, 22. 6. 2010
[10] Vom Zwang das Kopftuch nicht zu tragen. islam.de, 29. 6. 2010
[11] Wie Fremdenfeindlichkeit Integration verhindert. In: Die Presse, Spectrum 15. 5. 2010
[12] Das Kopftuch: Der Stoff, aus dem Vorurteile sind.
[13] Zum weiblichen Sextourismus. In: Die Presse, Spectrum 31. 10. 2009
[14] Inszenierungen des weiblichen Körpers. WDR 5, Politikum, 13. 7. 2010
[15] Gebetsräume für muslimische Schüler in Berlin

Pferde und Henryk Broder zum Islam übergetreten


Die Islamisierung Deutschlands schreitet voran: während Henryk M. Broder seinen Übertritt zum Islam in einem Exklusiv-Interview vor der Neuköllner Imam-Reeza-Moschee verkündete, haben die weiblichen Pferde im Rhein-Sieg-Kreis freiwillig beschlossen, in Zukunft nur noch mit Schleier auf der Weide zu grasen.

Auch erste Pferdeburkas wurden bereits gesichtet. Beim Einkauf von ayurvedischen Lebensmitteln konnten die (vorwiegend weiblichen) Kunden im Bioladen von Stieldorferhohn (20 Km östlich von Bonn) die selbstbewußten islamischen Pferde auf der benachbarten Weide bestaunen, wie sie friedlich vor den Blicken der geilen Hengste geschützt ihre Burka vorführen konnten.

Die Burka hat natürlich noch einen anderen Zweck: sie schützt die Pferde vor den Unmassen Insekten, die sich beim derzeitigen heißen Wetter draußen auf der Weide auf sie stürzen. So schlägt man soz. zwei Fliegen mit einer Klappe: Allahs Wille wird erfüllt und den Fliegen bleibt nichts anderes als Kuhscheisse.

Bundeswehrsoldaten wollen keinen Krieg


In einem Interview mit Cicero erklärt der Politologe und ehemalige Nachrichtenoffizier Marc Lindemann, wie aus der Bundeswehr eine effizientere Armee werden kann und woran es liegt, daß das Image der Soldaten in der Bevölkerung so schlecht ist.

Lindemann empfiehlt Maßnahmen, die auch in anderen Bereichen unseres Staates angebracht wären, z.B. Bürokratieabbau. Behörden, Ämter und Stäbe sollten radikal zusammengestrichen werden. Und was das Ansehen der Bundeswehr betrifft, erklärt der Politologe:


Außerdem wird in der Bevölkerung häufig die undifferenzierte Annahme getroffen: Krieg sei keine Lösung. Viele begegnen mir mit großer Skepsis, ohne zu sehen, dass ich als Soldat keinen Krieg produziere. Wer solche einfachen Zusammenhänge nicht begreift, sollte mich bitte auch sonst nicht behelligen.

Das ganze Interview findet man hier.

Steinigung von Ehebrecherinnen und unislamische Männerfrisuren

Frauen, deren Männer vielleicht vor 15 Jahren verstorben sind und die es trotzdem wagen, einmal aus dem Fenster ihrer Wohnung heraus ein verschleiertes Auge auf einen vorübergehenden Postboten zu werfen, werden im Iran von armseligen "Imams", "Revolutions-Wächtern" und sonstigen sexuell abartigen Islam-Besessenen gerne zur Steinigung verurteilt. Westliche NGOs und Menschenrechtsorganisationen, die gerade mal eine "Gaza-Pause" eingelegt haben, könnten zumindest dazu beitragen, daß solche Greueltaten verhindert werden. Oder um ein paar Monate verschoben oder durch eine mildere Strafe ersetzt werden, wie z.B. Erschießen, Kopf abhacken oder gnädigerweise ein paar Hundert Peitschenhiebe. In dieser Richtung passiert auch etwas, wie man anerkennenderweise sagen muß.

Wer allerdings GAR KEIN Interesse an der Verhinderung solcher Untaten hat, ist der deutsche Aussenminister Westerwelle. Während der britische Außenminister William Hague die iranische Regierung aufforderte, die Steinigung zu verhindern und damit die Forderung vieler Prominenter (wie etwa der Schauspieler Colin Firth, Emma Thompson, Robert Redford und Lindsay Lohan) nach Freilassung der 43-jährigen Iranerin unterstützte, kam von deutschen offiziellen Stellen der Regierung keine Raktion.

Kein Wunder. Dort setzt man immer noch auf "Verhandlungen", um die Irren aus Teheran von ihrem Atombombembau abzubringen. Da können Stellungnahmen zur Steinigung nur stören.

Aber auch zu milderen Verrücktheiten der Islamisten im Iran vermeidet man aus Berlin jeden Kommentar:

Die islamische Republik Iran will Männern Vorschriften für Frisuren vorgeben [5]. Wie der Deutschlandfunk "Notizen aus Religion und Gesellschaft" am 09.07.2010 berichtete,machen sich Männer mit Pferdeschwanz im Iran womöglich bald strafbar. Das Kulturministerium segnete eine Reihe von Haarschnitten als "islamisch korrekt" ab.

Fotos aus der "Fachzeitschrift für anerkannte islamische Frisuren" zeigen demnach meist glattrasierte Models mit kurzem Haar, einige mit Gelfrisuren, aber nie mit Pferdeschwänzen. Die neuen Haarschnitte sollen auf dem bevorstehenden Festival für Sittsamkeit und Schleier vorgestellt werden. Dschaleh Chodajar, die Leiterin des "Festivals" und Mitentwicklerin der Haarschnitte, behauptet, daß alle Frisurenvorschläge auf die «Hautfarbe des typischen iranischen Manns, seine Kultur und Religion sowie auf das Islamische Gesetz abgestimmt» seien.

Sie fügte hinzu, sie sei «sehr froh, dass die Regierung der Islamischen Republik Iran uns beim Entwerfen der neuen Frisuren unterstützt hat». Außerdem sollten die neuen Frisuren der kulturellen Invasion des Westens entgegenwirken, indem für Haarschnitte geworben werde, die auf Gesetz und Kultur der iranischen Gesellschaft basierten.

Es wird also nicht mehr lange dauern, bis es in der iranischen Regierung einen Minister für islamische Frisuren gibt. Oder zumindest ein Referat für Islamfrisuren im Innenministerium.

[1] STERN: Drohende Steinigung von Ashtiani
[2] Ad-Hoc-News: Geplante Steinigung im Iran offenbar abgesagt
[3] Basler Zeitung: Steinigung im Iran abgesagt
[4] NZZ Online: Protestwelle verhindert Tod durch Steinwurf
[5] Notizen aus Religion und Gesellschaft

Pressefreiheit im Iran: "Wenn du diese Filme zeigst, bist du tot!"


Iran Zendan, der jüngste Film des kürzlich entführten exil-iranischen Regisseurs Daryush Shokof ist ab sofort frei zugänglich auf der Webseite von STOP THE BOMB zu sehen. Daryush Shokof und seine Filme kamen in die Schlagzeilen, nachdem Shokof am 24.5.2010 verschleppt und für 13 Tage gefangengehalten wurde. Die Entführer warfen Shokof vor, mit seinen Filmen „den Islam, die islamische Regierung und Khomeini" zu beleidigen. Die Entführer drohten Shokof, bevor sie ihn am 6.6.2010 wieder frei ließen: „Wenn du diese Filme zeigst, bist du tot.“

Daryush Shokof erklärt jedoch: „Meine Entführung hat mich nur stärker und entschlossener gemacht, gegen das menschenverachtende Regime der Islamischen Republik Iran zu kämpfen. Meine beiden Filme sind den friedliebenden Menschen im Iran und ihrem Kampf um die Freiheit gewidmet.“

Die beiden jüngsten Filme von Daryush Shokof Iran Zendan („Gefängnis Iran“) und Hitler’s Grave hatten am 9.5.2010 in Berlin Premiere. In Iran Zendan werden Folter, Vergewaltigung und Hinrichtungen in den iranischen Gefängnissen gezeigt. Der Film offenbart dabei schonungslos das Wesen des iranischen Regimes, wie es seit 31 Jahren besteht. Neben Spielfilmszenen verarbeitet Shokof in Iran Zendan reale Bilder der Revolte und Repression des letzten Jahres.

STOP THE BOMB unterstützt Daryush Shokof bei der Internet-Premiere von Iran Zendan: „Eine mit Drohungen und Gewalt erzwungene Zensur kritischer Filme ist nicht akzeptabel. Spätestens seit Khomeinis Todesfatwa gegen Salman Rushdie vom 14. Februar 1989 bedroht das iranische Regime mit Morden und Morddrohungen weltweit die Kunst- und Meinungsfreiheit. Islamistischen Einschüchterungsversuchen muss offensiv begegnet werden, in diesem Fall durch Zeigen und Verbreiten der Filme“, so STOP THE BOMB-Sprecher Jonathan Weckerle.

Iran Zendan ist seit dem 22.6.2010 kostenlos und in voller Länge auf http://de.stopthebomb.net/de/start/deutschland/shokof.html zu sehen.

Ab Freitag, den 25.6.2010, 12.00 Uhr wird der Film zur Einbettung in andere Webseiten freigegeben. STOP THE BOMB fordert die internationale Öffentlichkeit auf, für eine größtmögliche Verbreitung dieser Anklage gegen die Folter-Hölle der Islamischen Republik Iran zu sorgen und auf diese Weise ein Zeichen der Solidarität mit der iranischen Opposition zu setzen.

Deutsche Menschenrechtsaktivisten helfen Terroristen


Linkliste zu den Ereignissen in Gaza

Deadlocks in Israel

Micha Rupp sagt auf Facebook:


Wer kann in Frieden leben, wenn der Nachbar nicht will. Und der Islam kann dieses Gebiet nicht aufgeben. NIE. Und nachdem die Juden auch nicht gehen, was ich ihnen nicht verdenke sitzen wir Menschen im Deadlock...
Das kann nur Gott regeln.

Der "Deadlock" ist ein hübsches Synonym, aber er trifft nicht ganz die Realität der Situation. Die Juden, so könnten wir sagen, setzen eine Sperre auf Jerusalem (das ist unsere Hauptstadt!). Die Palästinenser haben vorher schon eine Sperre auf Samaria gesetzt und wollen dann auf Jerusalem ein "Update" machen: geht nicht. Die Juden ihrerseits wollen nun weiter nach Samaria und dort eine Siedlung errichten: Bingo! Deadlock! Jetzt warten beide darauf, daß die Sperre des jeweils anderen aufgehoben wird. Keiner kommt voran!

Was ich sagen will: der Vergleich ist wirklich nett, aber er krankt daran, daß es sich hier nicht um eine Transaktion im Sinne der Informatik handelt, sondern um voneinander unabhängig gesetzte Sperren, die von der jeweils anderen Seite weder erkannt werden noch verhandelbar sind. Die beiden "Prozesse" bzw. politischen Systeme handeln nicht in einem gemeinsamen Betriebssystem und halten sich auch nicht an irgendwelche gemeinsamen Regeln. Auch scheint mir die Möglichkeit, daß einer der Prozesse mit einer Fehlermeldung ("ich gebs auf") die Transaktion des anderen freigibt, sehr gering. In diesem Falle könnte man nämlich noch von einem "milden" Deadlock sprechen, aber selbst das ist eher unwahrscheinlich.

Statt auf Gott als Regler des Problems zu hoffen setze ich eher auf die Kräfte der wissenschaftlichen Evolution: es wird derjenige gewinnen, der als erster eine Alternative zum Öl als Energielieferanten gefunden hat und gleichzeitig genügend intelligente Waffen hat, um vorübergehend den arabischen Ölpotentaten zu widerstehen, solange nämlich, bis wir vom Öl unabhängig geworden sind.

Akademischer Dünkel: wenn Professoren nicht von Professoren empfangen werden


(Bildquelle)
SPON berichtet heute vom Angriff der Anti-Euro-Senioren. 5 emeritierte Hochschulprofessoren (m.a.W.: Akademiker im Ruhestand) wollten um 12:20 Uhr beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ihre Beschwerde gegen die gerade vom Bundestag beschlossene Griechenlandhilfe einreichen. Doch oh weh - man wurde leider gar nicht so empfangen, wie es die Herren Professoren sich ausgemalt hatten. Kein roter Teppich wurde ihnen ausgerollt, kein Präsident des Bundesverfassungsgericht erschien zur Begrüßung, nur der Pförtner nahm den Schriftsatz entgegen. Da waren die Professoren richtig beleidigt, wie der SPIEGEL schrieb:


Wobei Schachtschneider sich ein bisschen zu ausführlich darüber empört, dass weder der Präsident des Verfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, - "ein Professor wie ich" - noch sonst ein Richter zur Pforte kam, aber es sei eben leider nicht so, dass man den Professorenkollegen, wenn er als Bürger auftrete, "einigermaßen anständig empfängt". Stattdessen war es eben nur der Pförtner, der den Schriftsatz entgegennahm, und ihn noch nicht einmal gleich zu den Richtern trug, sondern zum Präsidialrat des Zweiten Senats, einem hohen juristischen Beamten, von dem die Beschwerde erst einmal ihr Aktenzeichen bekam: 1 BvR 987/2010.

8.Mai 1945

So endete der Rassenwahnsinn der Deutschen am 8.Mai 1945. Der Krieg war vorbei, endlich konnten die Symbole der verhaßten Nazis zerstört werden.

Gender-Mainstreaming II

Theologie und Geschlechterstudien


Theologie ist ein Nachdenken von Menschen, die von Äußerungen göttlicher Wirklichkeit angesprochen sind und die im Kontext ihrer Wissenschaft in methodisch diszipliniertem Denken geschult sind.

Das schreibt Ulrike Auga , Professorin für Theologie und Geschlechterstudien an der Universität Berlin zur Vorstellung ihres Lehrstuhles ([14]). Ob sie selbst zu diesen Menschen gehört, ist fraglich, zumindest für jemanden, der unter "Nachdenken" auch das "Logische Denken" versteht. Denn die einzige "disziplinierte Methode", die "Prof.Dr." Auga bei der Vorstellung ihres Lehrstuhles für Theologie und Geschlechterstudien anwendet, ist die altbekannte Methode der Umwandlung einer Trivialität in einen besonders tiefsinnig erscheinenden Sachverhalt. Aus einem Furz macht man so den Anhauch der Weltseele, indem man schreibt:


Die Geschöpflichkeit des Menschen und die Bewahrung der Schöpfung kommen gemeinsam in den Blick.

Beeindruckend. Im Erfinden von Wörtern ("Geschöpflichkeit") haben Theologen und all jene ein besonderes Talent, die die Inhaltslosigkeit ihrer "wissenschaftlichen" Disziplin hinter einem Zunftjargon verstecken müssen, ohne den sie nackt dastünden. So ist es auch hier bei der "Wissenschaftlerin" Auga. Deren "Geschöpflichkeit des Menschen und die Bewahrung der Schöpfung" könnte unter den "kommunikativen Voraussetzungen einer kooperativen Prüfung hypothetischer Geltungsansprüche" durch eine noch zu entwickelnde "Theorie des kommunikativen Handelns" überprüft werden, vielleicht durch (Prof.Dr.) Jürgen Habermas, dem wir solche vermeintlich tiefsinnigen Sprüche verdanken und der ja schon immer der Religion und dem Labern gegenüber besonders aufgeschlossen war.

Warum aber muß man überhaupt so geschwollen daherreden? Die Antwort ist: man fürchtet sich davor, verstanden zu werden. Denn wer einfach, klar und verständlich schreibt, kann in den Augen vieler Zeitgenossen eigentlich kein Wissenschaftler sein. Es wimmelt, wie schon Lessing wusste, von Leuten, »die alles, was sie nicht verstehen, für erhaben halten«, und überdies, wie Lion Feuchtwanger 1927 seufzte, von Kritikern, deren Rezensionen auf folgendes hinausliefen: »Der kann nicht viel taugen, den verstehen wir ja!« [15]

Wer also wie Auga als Theologin an einer deutschen Universität vom Steuerzahler (auch dem konfessionslosen) fürstlich bezahlt wird und diesen Zustand gerne erhalten will, tut gut daran, seine "Wissenschaftlichkeit" durch hochtrabendes Gerede unter Beweis zu stellen, wie z.B. mit dieser Aussage: In gewisser Weise fordern verschiedenste Ansätze Feministischer Theologie diejenige partiale Perpektive innerhalb der Theologie aufzuzeigen, die sie symbolisch, historisch und ideologisch marginalisieren. Zwar kann man besser gar nicht ausdrücken, daß man nichts zu sagen hat. Aber leider ist dies genau die Sprache, die an unseren Universitäten gefördert wird: es wird gelabert und gestammelt, was das Zeug hält, und am Ende macht man dem Normalbürger noch Vorschriften, wie er sich "geschlechtsneutral" im Alltag auszudrücken habe.

Geschöpflichkeit, Erlösung und Auferstehung

Warum ist Ulrike Auga eine "Professorin für Theologie und Geschlechterstudien"??
Man versteht das am besten, wenn man liest, was die "Professorin" selbst zu der Verbindung von Theologie und Geschlechterstudien sagt:


Die Verbindung von Kulturwissenschaft und Geschlechterforschung stellt ein Instrumentarium zur Verfügung mit der der Konstruktcharakter von Geschlecht und Sexualität untersucht werden kann. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Gender als Generator struktureller Ungleichheit wirkt (Scott/Rubin). Im Anschluss an Foucault kann Macht in Diskursen verortet werden. Diskurs versteht er als eine genau umrissene systematische Anordnung eines Wissenskorpus, der sich in historisch variablen Wissensformationen (Epistemen) befindet, die auch außertextuell existieren (Institutionen). Im Anschluss an Foucault beschreibt Judith Butler Körper und Geschlecht als Effekte eines kulturellen Diskurses. Darüber hinaus wird von einem vergeschlechtlichten Subjektbegriff ausgegangen und gefragt, ob die Subjektposition aufgebrochen werden kann (de Lauretis, agency – eccentric subject - Randposition).

Dieser Text von Auga - nur ein kleiner Ausschnitt aus dem ermüdenden akademisch-schwülstigen Gelaber ihrer Lehrstuhlvorstellung - ist eine solch schreckliche Zurschaustellung von wissenschaftlicher Inkompetenz, schlechtem Deutsch und inhaltlicher Leere, daß man sich fragt, wie so jemand überhaupt jemals irgendeine Prüfung an einer Universität bestanden haben kann. "Im Anschluss an Foucault kann Macht in Diskursen verortet werden" - ja und? Kann sie das? In welchen "Diskursen"? Und was heißt "verortet"? Muß man eigentlich unbedingt jemanden mit den Worten "Im Anschluss an ... " zitieren? Und weiß nicht jeder Schüler der 8.Klasse, daß man in einem Deutsch-Aufsatz nicht jeden zweiten Satz mit derselben Wendung einleiten sollte: "Im Anschluss an Foucault beschreibt Judith Butler ...."?

Der vergeschlechtlichte Subjektbegriff

Dann der "vergeschlechtlichte Subjektbegriff" - der Lacher schlechthin. Und nicht nur das. Man versuche das mal auszusprechen. Es verhaspelt sich schon die Zunge bei weniger silbenreichen Worten. Aber die Kombination dieses unausprechlichen fünfsilbigen Wortes mit dem Wort "Subjektbegriff" zeigt, daß die Theologin alles tut, um unverständlich zu wirken bzw. um den Eindruck zu vermitteln, sie sei eine große Wissenschaftlerin. ([22])

Vom "vergeschlechtlichten Subjektbegriff" geht es dann weiter zum "interdisziplinären Diskurs einer emanzipatorischen Gesellschaft, die sich an den Bedürfnissen jedes_r Einzelnen orientiert". Wir nähern uns damit den nicht nur unleserlichen, sondern auch unaussprechlichen Auswüchsen des Sprachfeminismus, an dessen Etablierung Theologen eifrig mitarbeiten. Warum sie das machen, ist auch hinreichend klar:
Theologen haben schon immer jede nur erdenkliche Möglichkeit gesucht, das normale biologisch begründete Verhältnis der Geschlechter zueinander als etwas grundsätzlich Schlechtes darzustellen, aus dem nur mit Gottes Hilfe etwas Gutes werden kann.

Im Laufe der Zeit haben sich allerdings die Methoden verändert: wurden früher noch Hexen, Ehebrecherinnen und "Zuchtlose" verbrannt oder gevierteilt, so müssen heute völlig arglose Zeitgenossen damit rechnen, wegen Verstoßes gegen die Vorschriften des BBB-Merkblatts M 19 „Sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern“ von ihren Vorgesetzten ermahnt zu werden. Die Verfasser solcher Merkblätter werden von unzähligen Professoren, Gender-Beauftragten und Mitarbeitern von GenderkompetenzZentren "beraten", die mit immer neuen "Gleichstellungspolitischen Rahmenprogrammen","Leitfaden Geschlechtergerechtes Formulieren im Bereich Arbeitsmarktpolitik" oder " Leitfaden zur Berücksichtigung und Überprüfung der Geschlechterperspektive in Bildungsmaßnahmen der EU-Strukturfondsprogramme" die öffentlichen Haushalte belasten.
[18]

LesbianGayBisexualTransQueerIntersex

Welche Ausmaße der Sprachfeminismus inzwischen (und das nicht nur im Behördendeutsch) angenommen hat, sei hier an einigen Beispielen demonstriert:

  • Das Seminar „Die alltägliche Folter in Deutschland – Intersexualitätsbehandlung“ wird aus der Perspektive von Intersexuellen/Hermaphrodit_innen/Zwittern herrschende Geschlechterverhältnisse und Sexualität thematisieren und kritisieren. [2]
  • Zum Unterschied von Trans- und Intersexualität (warum ist es beispielsweise problematisch, eine Formel wie ‚LGBTQI’ (LesbianGayBisexualTransQueerIntersex) zu verwenden?[2]
  • Der_die Ärzt_in schwingt sich zum_r Überwacher_in der herrschenden Geschlechterordnung auf[2]
  • Nach der Kritik der 1. männlichen, 2. weißen und 3. heterosexuellen Herrschaft ist Dietze zufolge als vierte anti-universalistische Herausforderung des Genderbegriffs eine Problematisierung von Zweigeschlechtlichkeit nötig, um die Norm der Geschlechterpolarität und das Dogma körperlich definierter Zweigeschlechtlichkeit selbst zum Gegenstand feministisch-queerer Kritik zu machen.[2]
  • Frühbucher*innen-Rabatt
    Teamer*innenausbildung
    Unterstützer*innen-Preis
    Möchtest du auch ein_e Freund_in von Pink Rabbit sein?[2]
  • Der Grundbetrag der Kollegiengeldabgeltung für eine tatsächliche Lehrtätigkeit von acht Semesterstunden (§ 155 Abs 10 BDG 1979) von Universitätsprofessorinnen/Universitätsprofessoren (§ 154 lit. a BDG 1979) und Universitätsdozentinnen/Universitätsdozenten (§ 154 lit. b BDG 1979) sowie Vertragsprofessorinnen/Vertragsprofessoren (§ 57 VBG) und Vertragsdozentinnen/Vertragsdozenten (§ 55 VBG) beträgt gemäß § 51 Abs. 2 GehG im Studienjahr 2008/2009 € 4.645,28 je Semester, im Studienjahr 2009/2010 € 4.810,20 je Semester. [11]
  • Erfüllt die Universitäts- bzw. Vertragsprofessorin/der Universitäts- bzw. Vertragsprofessor oder die Universitäts- bzw. Vertragsdozentin/der Universitäts- bzw. Vertragsdozent die von ihr/ihm übernommene bzw. die ihr/ihm übertragene Lehrtätigkeit nicht zur Gänze, so ist die Kollegiengeldabgeltung anteilig zu kürzen.
    [11]
  • Neben der selbstkritischen Reflexion erfolgte die Auswertung der Klausurtagung durch einen Gender-Watch durch drei anwesende Gästinnen. [16]
  • Auf GenderAcrossBorders gibt es einen Artikel über feministische Twitter_innen. Wir sind auch dabei! ([6])
  • Es ist eine Art Sammelbecken, unter dem sich außer Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Intersexuellen, Transgendern, Pansexuellen, Asexuellen und BDSMlern auch heterosexuelle Menschen, welche Polyamorie praktizieren, und viele mehr zusammenschließen.
    ([6])
  • Auf den Seminaren könnt ihr in entspannter Atmosphäre Filme gucken, mit Leuten Texte lesen und spannende Dikussionen führen. Natürlich gibt es dort auch die Gelegenheit, beim abendlichen Erfrischungsgetränk nette Menschen kennen zu lernen. Alle Seminare sind so aufgebaut, dass sowohl Neueinsteiger*innen als auch Personen mit Vorkenntnissen weder gelangweilt,[....]
    [1]
  • § 11. Alle Organe und Verwaltungseinrichtungen der Universität Wien bedienen sich
    in Aussendungen, Formularen, Protokollen, Reden und anderen an die Öffentlichkeit oder
    an die Universitätsangehörigen gerichteten Mitteilungen geschlechtergerechter Sprache. Es
    sind die weibliche und männliche Form oder geschlechtsneutrale Bezeichnungen zu
    verwenden.[12]

Zwar scheinen die Schweiz und Österreich besonders anfällig für den Gender-Irrsinn zu sein (wie man auf den Beispielseiten des GenderkompetenzZentrums sehen kann), aber auch in Deutschland gibt es genügend Verrückte an Universitäten und Behörden, die sich daran beteiligen.

Nehmen wir z.B. die Dachorganisation all dieser "Gender/Frauen-Vereine" in Berlin (wo sonst??): das Zentrum für transdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZtG) der Humboldt-Universität. Die schreiben über sich selbst:


Am ZtG der HU beteiligen sich – über Angebote im Studiengang, gemeinsame Forschungsprojekte und Mitgliedschaften – zur Zeit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 17 verschiedenen Fächer- und Fächergruppen. Dazu gehören die Rechts-, Agrar- und Wirtschaftswissenschaften, die Soziologie und Politikwissenschaft, die Erziehungs- und Sportwissenschaften, die Europäische Ethnologie und Geschichtswissenschaft, die Theologie und Religionswissenschaft, die Kulturwissenschaft, Kunstwissenschaft, die Germanistik, Skandinavistik, Anglistik/Amerikanistik, Romanistik, Afrika- und Asienwissenschaften [4]

Diese Zusammenstellung von Fakultäten zeigt deutlich die Unverträglichkeit des Genderismus mit den exakten Wissenschaften. Denn in der obigen Liste fehlen die Fakultäten für Elektrotechnik, Maschinenbau, Werkstoffkunde, Mathematik, Physik. Auch die Vertreter von Biologie, Chemie, Informatik, Astronomie, Astrophysik und Umwelttechnik scheinen kein besonderes Interesse an den Spitzfindigkeiten des Sprachfeminismus zu haben.

Das macht sie sympathisch. Im Gegensatz zu den "AntifaschistInnen" der "Freund_Innen der befreiten Gesellschaft", deren Presseerklärungen in einer Sprache verfaßt sind, über die sich ihre Freunde in Israel mindestens wundern, wenn nicht ärgern würden:


Aus der "Presseerklärung der Freund_Innen der befreiten Gesellschaft zum Prozeß gegen
die Anmelderin einer Kundgebung gegen Antisemitismus":

Einige zufällig anwesende AntifaschistInnen beschlossen daraufhin, eine spontane Gegenkundgebung durchzuführen. Silvia Stratmann, Pressesprecherin der linken Gruppe
"Freund_Innen der befreiten Gesellschaft", begründet dies wie folgt: "Eine
solche Gleichsetzung der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen mit
der Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden relativiert nicht nur
die Shoa, sondern unterstellt auch, das Ziel der israelischen Armee sei
nicht die Verteidigung gegen Angriffe mit Kassam-Raketen gewesen, sondern
die totale Vernichtung aller PalästinenserInnen.

[27]


Anmerkungen und Links

[1] NATURFREUNDEJUNGEND BERLIN: das neue Seminarprogramm
[2] NATURFREUNDEJUNGEND BERLIN: Die alltägliche Folter in Deutschland - Intersexualitätsbehandlung und Geschlechterverhältnisse
[3] Humboldt-Universität zu Berlin: Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien
[4] Wikipedia: Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien
[5] Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder
[6] Homo-Hetze, Militär, Kindermangel, Kunst&Kultur, Gewalt und Twitter
[6] Wikipedia:Queer als Fremdwort
[8] Artur Brühlmeier: Sprachfeminismus in der Sackgasse
[9] Prof. Dr. Ulrike Auga, Lehrstuhl für Theologie und Geschlechterstudien
[10] Arbeitsgruppe Queer-Studies
[11] Aus den Bestimmungen der Universität Wien zum Kollegiengeld für ProfessorInnen und DozentInnen
[12] Frauenförderungsplan der Universität Wien
[13] EU-Strategie: Gender Budgeting
[14] Vorstellung des Lehrstuhles für Theologie und Geschlechterstudien: Zur Anschlussfähigkeit von Evangelischer Theologie, Religionswissenschaft und Geschlechterstudien
[15] Wolf Schneider in seinem Buch "Deutsch für Kenner"
[16]Gender Diversity: Fachverband für genderkompetente Bildung und Beratung e.V. Vorstandsbericht 2009
[17] Merkblatt zur praktischen Unterstützung bei der Anwendung der verbindlichen Vorgaben in Nummer 1.6.5 der Vorschriftenrichtlinien (Anlage 2 zur Vorschriftenanordnung – VAO) zur Verwendung einer geschlechtergerechten Rechts- und Amtssprache
[18] BBB - Merkblatt: Sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern,Hinweise, Anwendungsmöglichkeiten und Beispiele
[19] Leitfaden für geschlechtergerechtes Formulieren der Universität Krems
[20] Gender Mainstreaming - Bürokraten:Kosten (nur noch im Google-Cache)
[21] Bastian Sick über "...Innen" (nur noch im Google-Cache)
[22] Die Silbenanzahl von Wörtern ist umgekehrt proportional zur Verständlichkeit (Wolf Schneider: Wörter machen Leute und "Deutsch für Kenner")
[23] Genderismus
[24] Die Gender Mainstreaming-Strategie (von Bettina Röhl)
[25] MannDat
[26] Der SPIEGEL (31.12.2006) über Gender Mainstreaming
[27] Freund_Innen der befreiten Gesellschaft

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