Albert Einstein:
Only two things are infinite, the universe and human stupidity, and I'm not sure about the former.
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Anklage ist die schlechteste Verteidigung
Es war Ostern, und wie so oft vorher haben sie mit den anderen Kindern aus der Gemeinde auf dem Dachboden herumgetollt. Aber irgendwann waren die anderen Kinder gegangen und Benedikt Treimer und seine beiden Geschwister brauchten jemanden, der mit ihnen spielt. Die Eltern waren beschäftigt, aber der Kaplan sagte: Klar spiele ich mit Euch. Also kam er mit auf den Dachboden.
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“Wen ich erwische, der gehört mir”, sagte der Kaplan, und erwischt hat er dann Benedikt, damals zwölf Jahre alt, und spätestens, als die Hand des Kaplans in seiner Hose war, wusste Benedikt, dass es kein Spiel mehr war. Danach sollten sich dann die beiden Geschwister verstecken, während der Kaplan und Benedikt im Nebenzimmer warteten, und kaum waren Bruder und Schwester außer Sichtweite, umarmte der Kaplan Benedikt von hinten, verlangte, dass er die Hose herunter ziehe, bedrängte ihn.
Daheim erzählte die Schwester alles, zum Glück, denn Benedikt war so geschockt, dass er gar nichts sagen wollte. Immer hatte die Mutter der Kirche vertraut, war selbst engagierte Christin, und jetzt das. Dieser Kaplan war ihr schon vorher aufgefallen: Ihr Vater lag im Sterben, und dieser Mann saß stumm neben ihr, eiskalt, es interessierte ihn nicht. Die Mutter informierte den Stadtpfarrer, der glaubte ihr sofort, das wundert sie noch heute, und am nächsten Tag war der Kaplan verschwunden. Zu einer Anzeige kam es nicht.
Von Stefan Kuzmany
Benedikt wollte nicht mehr über den Vorfall sprechen, er wollte ihn vergessen, und der Anwalt sagte: Wenn Ihr vor Gericht geht, wird alles an die Öffentlichkeit gezerrt. Die Familie unterschrieb ein Stillschweigeabkommen mit der Kirche. Benedikt bekam etwas Geld und einen lauwarmen Entschuldigungsbrief des Kaplans. Die Familie forderte, dass dieser Mann nie wieder in der Jugendarbeit eingesetzt werden dürfe, doch die Kirche verweigerte eine Garantie. Und so kam es, dass der pädophile Kaplan wenig später wieder im Auftrag der Kirche mit Kindern zu tun hatte, da missbrauchte er dann einen kleinen Jungen zweiundzwanzig Mal.
“Ich trauere um die Kirche”
Sie macht das gut. Sandra Maischberger hatte sich am Dienstagabend das Thema “Die Priester und der Sex: Verschweigen, verleugnen, vertuschen?” vorgenommen. Und Maischberger lässt zuerst und konsequent die Opfer zu Wort kommen, lässt sie ausreden, ihre Geschichten erzählen, hört zu.
Ein Opfer
Kardinal Georg Ratzinger, Bruder des Sektenführers Benedikt XVI., “räumt ein”, ein ganz normaler Stellvertreter gewesen zu sein:
“Der frühere Leiter der Domspatzen gab auch zu, selbst bis zum Ende der 1970er-Jahre in den Chorproben wiederholt Ohrfeigen bei Verfehlungen oder Leistungsverweigerung erteilt zu haben. Er habe aber niemanden grün und blau geschlagen. Zudem habe er dabei aber immer ein schlechtes Gewissen gehabt.”
Genau, das wahre Opfer heißt Georg Ratzinger.
“Ich war dann froh, als 1980 körperliche Züchtigungen vom Gesetzgeber ganz verboten wurden.”
Nicht auszudenken, hätte das prügelnde Opfer Georg Ratzinger noch weitere dreißig Jahre unter seinem schlechten Gewissen leiden müssen …
Just kill me already!
Everyone’s stupid except Richard. These videos dumbed me down so much I even forgot my own language!
Terry Rotter und der Stein des Anstoßes
(Kostenfreier Download des PDF: Klickt auf das Cover!)
Mein erstes Buch in der Neuauflage – ein echter Klassiker!
(Anm: Das mit Christopher Moor ist nur Herausgeberfiktion, der “Übersetzer” Andreas Müller ist der Autor)
Auszeichnungen
Terry Rotter und der Stein des Anstoßes hat den
Palm Paper Award 2006
als bester Roman gewonnen!
Inhalt
Nach der Ermordung seiner Eltern wird Terry Rotter ausgerechnet bei seinen rechtsradikalen Verwandten in Kreuzberg abgeliefert. Dann muss der Skeptiker auch noch erfahren, dass er ein Zauberer ist. Und schon kurz nach Terrys Ankunft wird die Magische Welt durch einen gewissen Dunklen Lord bedroht. Doch Terry weiß sich zu wehren…
Kritiken
“Im Vergleich zu vielen anderen Parodien haben die Bücher von Andreas Müller einen sehr fesselden Erzähl-Stil und eine durchaus gelungene Story”
Tim Gramberg, Dies und Das
“Geeignet für Leute mit Anspruch und solche, deren Anspruch darin besteht, dringend Aufheiterung zu benötigen.”
Phoinix, resurrection-dead.de
“Das hat wirklich was von Pratchett oder Adams!”
Georg Siebert, Webmaster vom Literaturforum Österreich
“Für alle Freunde guten Humors!”
Martin Geber, Webmaster von Emmaempire.de
“Herrlich!”
Basti, Webmaster von Anti-Flag.de
Cover und Banner
Empfehlung
Wer Terry Rotter mag, sollte sich auch Das Prometheus Trio: Die Invasion besorgen!
Die abergläubische Spezies
Der Psychologe Bruce Hood geht in seinem Buch „SuperSense“ („Übersinn“) der Frage auf die Spur, warum der Glaube an das Übernatürliche trotz Aufklärung noch immer nicht verschwunden ist. Sein Ergebnis: Die Neigung zum Aberglauben ist ein Teil unserer Natur…
Sex and Drugs and … Auschwitz
Iris Hefets hat “Israel vor acht Jahren aus politischen Gründen verlassen und lebt heute in Berlin”. Damit war der erste Schritt zum Bundesverdienstkreuz getan. Den zweiten tut sie in der taz, die in einem Land erscheint, das ihr einerseits attraktiver scheint als Israel, andererseits aber doch schwer unter eben diesem Israel zu leiden hat:
“Mit dem hebräischen Wort ‘Schoah’ wird in Deutschland auch die israelische Interpretation des Ereignisses übernommen.”
Was ihr an Israel mißfällt, am unterjochten Deutschland hingegen nicht, beschreibt sie so:
“Das Evangelium von Auschwitz hat inzwischen sogar schon den Weltraum erreicht: Als der erste israelische Astronaut Ilan Ramon 2003 mit dem Raumschiff ‘Columbia’ ins All flog, hatte er auch die Bleistiftzeichnung eines kleinen Jungen dabei, der in Auschwitz ermordet wurde.”
Der Sohn einer Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz, der als erster Astronaut des Landes ins All fliegen will, in dem Juden eine sichere Heimat finden, nimmt ein Andenken an diese Todesfabrik mit auf seine (freilich auch letzte) Reise – für Iris Hefets, ist dies Teil eines “Schoah-Kults”, in dem “die Israelis die ewigen Opfer” sind und “die Deutschen [..] die ewigen Täter”.
Darauf muß frau erstmal kommen.
Kann Ilan Ramon persönliche Gründe gehabt haben, eine Erinnerung an Auschwitz mit ins All zu nehmen? Natürlich. Seine Mutter hat den industriellen Massenmord überlebt. Und gibt es für den ersten israelischen Weltraumflieger einen Grund, an Auschwitz zu erinnern? Selbstverständlich. Ein Flug ins All, die Sprengung irdischer Fesseln, symbolisiert doch gerade auch die Überwindung von Auschwitz.
Doch für die “Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden” – warum muß es explizit eine jüdische sein? -, ist Auschwitz wohl ohnehin nur ein Ort irgendwo in Polen, was mit diesem Namen tatsächlich verbunden ist, nicht erwähnenswert, weil unbedeutend und am Ende vielleicht gar nur eine Erfindung, “eine Art Religion mit festen Ritualen” und daher völlig unbegründet.
“Schülerreisen nach Auschwitz [..] sind heute ein fester Bestandteil jeder israelischen Postpubertätsbiografie geworden. Bevor ein junger Israeli zur Armee geht, muss er mindestens einmal Suff, Sex und eine Auschwitzreise erlebt haben.”
Drugs and Sex and Auschwitztrip. Dann Armee. Und dann Goa. Wäre es so einfach, dann müßte Iris Hefets doch zufrieden sein, statt ausgerechnet darüber zu klagen, daß “in Deutschland auch die israelische Interpretation des Ereignisses übernommen” werde. Auschwitz als Nichtigkeit zwischen erstem Sex und Goa-Trance, das wünscht sie sich, und so schildert sie es. Wo ist also ihr Problem?
Verließ Iris Hefets Israel vielleicht nicht aus “politischen Gründen”, sondern weil sie schlicht zu blöd ist für ein Leben in der Start-up Nation? Als “jüdische Stimme” unter gewiß sehr vielen anderen jüdischen und noch ein paar weiteren Stimmen hätte sie, das scheint sicher, wohl kaum Karriere machen können. In Deutschland dagegen lockt das Bundesverdienstkreuz, wetten?
Flaschengeister versteigert: Nervige Seelen im Weihwasserbad
Von Frank Patalong
In Neuseeland kamen bei einer Online-Auktion zwei von einem Exorzisten in Flaschen abgefüllte Seelen unten den Hammer. Der Verkauf von heißer Luft ist auf dem Esoterik-Markt zwar nichts ungewöhnliches – der Preis für die Fläschchen hingegen schon.
Zwei angebliche Flaschengeister sind in Neuseeland für rund 1450 Euro versteigert worden. Wie das Online-Portal TradeMe am Dienstag mitteilte, wurden die beiden Glasfläschchen für 2830 Neuseeländische Dollar von einem Unternehmen ersteigert, das elektronische Hilfsmittel für Raucherentwöhnung anbietet.
Angeboten wurden die kostbaren Seelen-Fläschchen von der Neuseeländerin Avie Woodbury, deren Angaben zufolge ein Exorzist die Geister in ihrem Haus in Christchurch eingefangen und in die Fläschchen gesperrt habe. Einen Geist habe sie erfolgreich als Les Graham identifiziert, einen Mann, der in den zwanziger Jahren in dem Haus gestorben sei. Die andere Seele stamme von einem unbekannten, aber enorm nervigen Mädchen. Ihre Versuche, Grahams Nachfahren zu lokalisieren, seien leider gescheitert, erzählte die Flaschen-Versteigerin einer neuseeländischen Zeitung.
Die Geister waren laut Woodbury nach einem spirituellen Experiment mit einem sogenannten Ouija- oder Hexenbrett in ihrem Haus aufgetaucht. Diese auch “Talking Board” genannten beschrifteten Bretter werden in Geisterbeschwörungen als Schnittstelle für die Übermittlung schriftlicher Mitteilungen aus dem Jenseits genutzt und erfreuen sich unter Spiritisten großer Beliebtheit.
Sie sind allerdings kein sehr traditionsreiches Hilfsmittel für die weltenverbindende Telekommunikation: Patentiert wurde das hölzerne Kommunikationsmittel erst 1891, die Rechte daran hält heute der Spielzeugkonzern Parker (“Monopoly, “Risiko”). Die oft hübsch bemalten Planken kosten rund 45 Euro, wer will, kann natürlich weit mehr zahlen. Wer die Sache ernst nimmt, bildet sich dann noch über “Channeling” weiter, die Kunst der Kontaktpflege mit dem Jenseits. Der Buchmarkt bietet aktuell Hunderte von Titeln, die teilweise auch in andere Formen der Telekommunikation wie beispielsweise Telepathie einführen. Ergänzend dazu gibt es auch ein breites Angebot an Beratungstiteln für Menschen, die nach intensivem Channeling Hilfe brauchen.
weiterlesen im Originalartikel
Q and A – Adventures in Democracy (Panel Includes Richard Dawkins)
Was ist das Problem?
Ok, es ist Guido Westerwelle und der Mann ist schon seit Jahren zum Abschuss freigegeben. Aber langsam wird es wirklich peinlich. Zuerst übernimmt Genossin Kraft Westerwelles Ideen und jetzt will sich auch der Möchtegern-Kanzler Steinmeier an seinem Nachfolger im Außenamt abarbeiten. Andrea Nahles fand es nämlich ganz schlimm, dass eine Wirtschaftsdelegation und (Achtung!) Westerwelles bessere Hälfte, der Eventmanager Mronz mit nach Südamerika gereist ist. Steinmeier meint: “Falsche Eindrücke sollte man vermeiden.” Welchen Eindruck? Dass Westerwelle auf Männer steht? Oder dass Wirschaftsleute ihr Geld lieber der FDP spenden und nicht der SPD?
Auch sonst ist Steinmeier ist wirklich ein Fuchs:
Dass es Normalität sei, als Außenminister seinen Partner mit auf Auslandsreisen zu nehmen, wies der heutige SPD-Fraktionschef derweil scharf zurück. Seine Ehefrau sei nur selten bei Auslandsreisen dabei gewesen, meistens bei EU-Veranstaltungen mit ausdrücklichem Partnerprogramm. “Meine Frau ist Richterin. Sie hatte dafür erstens keine Zeit. Und zweitens ist das auch nicht ihr Sinnen und Streben gewesen, mich auf Auslandsreisen zu begleiten”
Alles klar. Sie war also doch dabei – wie oft denn und warum weist Steinmeier diese banale Tatsache “scharf zurück” und bestätigt sie dann doch? Und warum sollte sich Michael Mronz an die Gepflogenheiten von Frau Steinmeier halten? Offenbar hatte er Zeit und strebte danach, seinen Lebensgefährten zu begleiten. Wie EE schon schrieb, hat der Mann seine Reisekosten außerdem selbst bezahlt. So what?
Das Private ist nicht politisch (II): Westerwelles Einzelzimmerzuschlag entfällt
Andrea Nahles ist jedes Mittel recht. Die Frau mutmaßt laut SPON, der Lebensgefährte des Bundesminister des Äußeren würde die Begleitung zur Anbahnung privater Geschäftskontakte nutzen. None of her Business. Selbst wenn der Mann etwwa in Brasilien im Zuge der anstehenden Fußball-WM oder Olympiade etwa mit einem Beratervertrag nach Hause käme, sollte Nahles sich über die daraus hier resultierenden Steuereinnahmen freuen, mit der über die Parteienzfinanzierung auch ihr Gehalt und das Kerosin für den Luftwaffen-Airbus finanziert wird, mit dem die Lebenspartnerschaft in Südamerika unterwegs ist. Niemanden, schon gar nicht dem deutschen Staat, würde ein Schaden entstehen. Dabei hat Mronz bei der letzten Reise nach Südostasien erklärt, dass er die Kosten aus eigener Tasche zahlt. Das kommt für den Steuerzahler auch noch billiger, weil so der Einzelzimmerzuschlag für die staatliche Reisekasse entfällt.
Die ganze Kampagne gegen Westerwelle hat mittlerweile einen Grad erreicht, dem Nahles eine an Geschmacklosigkeit nicht mehr zu überbietende Spitze aufgesetzt hat. Auch dass unter den zweistelligen Mitgliedern einer Wirtschaftsdelegation tatsächlich Unternehmer sind, die der FDP Parteispenden gegeben haben, hat überhaupt kein Geschmäckle. Hätten diese Unternehmer etwa zuhause bleiben müssen, weil sie bezahlt haben?
Ich hab´da mal ne Frage, Frau Nahles, die sich auf vergleichbarem Niveau bewegt: Als Sie 2002 versehentlich nicht wieder in den Bundestag gewählt wurden, stellte Ihnen die IG Metall ein persönliches Büro samt Mitarbeiter und wohl auch Gehalt zur Verfügung. Die haben Sie doch gekauft oder? Warum sonst vertreten Sie mit Verve Positionen, die mit Verve denen der Gewerkschaft entsprechen. Sie sind es, die Klientelpolitik betreiben und im Namen der Sozialstaatsmafia agieren.
Das Private ist nicht politisch
Die CDU fährt einen Entlastungsangriff für die katholische Kirche. Statt sich mit dem flächendeckenden Versagen der zölibatären Kurie zu beschäftigen, soll aufgrund der singulären Verfehlungen an einer linksorientierten Reformschule die Frage des Kindesmißbrauchs aus sexueller Not als pauschales Problem am besten aller Internate oder gar Privatschulen gegeisselt werden, damit Eltern in Zukunft vermehrt ihre Kinder auf den schlechten Staatspennen lassen, auf denen in Zukunft (nach Angaben des Schulleiters meiner Tochter) schlappe 70.000 Lehrer fehlen.
Den katholischen Schulträgern gehört in der Summe die Lizenz zum Betreiben jeglicher pädagogischen Anstalten entzogen, bis sie den Vertrauensbeweis glaubhaft erbringen, dass sie in der Lage sind, den Mißbrauch und die Mißhandlung von Schutzbefohlenen wirksam zu unterbinden.
Dafür braucht es auch keinen “runden Tisch”. Es ist aber gerade zu perfide, die gesamte deutsche Pädagogik unter Generalverdacht zu stellen, weil ein paar Altlinke Pasollinis 90 Tage von Sodom zu wörtlich genommen haben und katholische Würdenträger flächendeckend die unausgelebte eigene Sexualität zum Problem der ihnen anvertrauten jungen Menschen gemacht haben.
Ein gutes Internat – und davon gibt es selbst in Deutschlandviel mehr als sich der gewöhnliche deutsche Politiker vorstelle kann – gibt den Päderasten keine Chance. Gerade weil es auf Vorbilder und Persönlichkeiten setzen muß, die als Vorbild fungieren können. Wer abfällt, fällt auf. Und ist in einer ordentlichen Schule schnell wieder weg, bevor er einen Schaden anrichten kann.
Das ist beim Klerus anders.
Wir brauchen keinen Runden Tisch, der das Phänomen des Kindesmißbrauchs banalisiert, in dem er es als Risiko verallgemeinert. Es handelt sich um ein Problem der katholischen Kirche. Und die muß es lösen, wenn sie im Geschäft bleiben will.
62%
62% der Iraker kümmerten sich nicht um die Bedrohung durch Barbaren und die Vorurteile linker Besserwisser und nutzten ihr Menschenrecht, sich eine neue Regierung zu geben. Es hat damals geklappt und bis jetzt scheint es auch im Irak zu klappen.
Oscar-Anmerkung
Pomp, Trara, Blitzlichtgewitter und viele Prominente: Die grandiose Filmschmiede Hollywood hat sich mal wieder ausgiebig gefeiert und mit Christoph Waltz hat mein persönlicher Schauspieler des Jahres 2009 eine goldene Statue eingeheimst. Leider hat das “Weiße Band” nicht den Auslandspreis gewonnen, denn so wenig Hanekes These von der durch zu autoritäre Erziehung entstandene Generation der Täter taugt, um so beeindruckender ist und bleibt sein Film, der mit grandiosen Bildern eine wirklich beunruhigende Horrorgeschichte erzählt. Gänsehaut ohne große Effekte, nach dem “Leben der anderen” endlich mal wieder ein großer deutschsprachiger Film.
Ein (verfrühter) Aprilscherz und dessen Folgen
“Gemeinsam mit anderen”, versprach die US-Außenministerin Hillary Clinton am 31. März 2009, “werden wir daran arbeiten, das Menschenrechtssystem der Vereinten Nationen zu verbessern und die Vision der UN-Deklaration der Menschenrechte voranzubringen.” Am nächsten Tag wurden die Vereinigten Staaten Mitglied des “Menschenrechtsrats” der Vereinten Nationen.
Ein Jahr später hat der US-Einfluß die Attraktivität dieses UN-Forums so gesteigert, daß die Islamische Republik Iran um eine Mitgliedschaft sich bemüht:
“‘Iran is becoming one of the prominent democratic states in the (Middle East) region,’ Mohammad Javad Larijani, secretary-general of the Iranian High Council for Human Rights, told the U.N.’s Human Rights Council.
Another member of Tehran’s delegation to the Council’s first review of Iran’s record said last June’s disputed presidential election, which was followed by street clashes and arrests, was ‘an exemplary exhibition of democracy and freedom.’”
Kann es ein schöneres Kompliment geben für die bisherigen Bemühungen der Regierung Barack Hussein Obamas, den Menschenrechten zu mehr Geltung zu verhelfen, und einen aufmunternderen Ansporn als diesen, diese so erfolgreiche Arbeit im UN-”Menschenrechtsrat” fortzuführen?
“The US has decided to reengage with the UN’s Human Rights Council in order to pressure the body to fulfill its mandate, President Barak Obama’s special envoy on anti-Semitism told a London audience.”
Freiwillig entmündigt
The Orion Nebula: A Vast Organic-Molecule ‘Factory’ -Precursor to Life
The Herschel Space Observatory using the telescope’s heterodyne instrument for the far infrared has revealed the chemical fingerprints of potentially life-enabling organic molecules in the Orion nebula, a nearby stellar nursery in our Milky Way galaxy known to be one of the most prolific chemical factories in space, although the full extent of its chemistry and the pathways for molecule formation are not well understood.
By sifting through the pattern of spikes in the spectrum, astronomers have identified a few common molecules that are precursors to life-enabling molecules, including water, carbon monoxide, formaldehyde, methanol, dimethyl ether, hydrogen cyanide, sulfur oxide and sulfur dioxide.
Elsewhere, scientists are using the giant Robert C. Byrd Green Bank Telescope (GBT) to prospect in Sagittarius B2(N), a giant molecular cloud near the center of our Galaxy, some 25,000 light-years from Earth for other new, complex molecules in interstellar space that may be precursors to life.
“Clouds like this one are the raw material for new stars and planets. We know that complex chemistry builds prebiotic molecules in such clouds long before the stars and planets are formed. There is a chance that some of these interstellar molecules may find their way to the surface of young planets such as the early Earth, and provide a head start for the chemistry of life. For the first time, we now have the capability to make a very thorough and methodical search to find all the chemicals in the clouds,” said Anthony Remijan, of the National Radio Astronomy Observatory (NRAO).
As molecules rotate and vibrate, they emit radio waves at specific frequencies. Each molecule has a unique pattern of such frequencies, called spectral lines, that constitutes a “fingerprint” identifying that molecule. Laboratory tests can determine the pattern of spectral lines that identifies a specific molecule.
Most past discoveries came from identifying a molecule’s pattern in the laboratory, then searching with a radio telescope for that set of spectral lines in a region of sky. So far, more than 140 different molecules have been found that way in interstellar space.
The new study reverses the process. The astronomers will use the GBT to study a cloud of gas and dust in detail, finding all the spectral lines first, then later trying to match them up to molecular patterns using data-mining software.
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