Die Münchner Feministin Hannelore Mabry legte 1987 im SPIEGEL Wert auf die Feststellung, sie habe eine Gruppe nichtfeministischer Frauen nicht als Arschlöcher, sondern als Arschlöcherinnen bezeichnet. (Wolf Schneider)
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Die Wurzel allen Übels?
“Die Zeit ist gekommen, dass die Leute der Vernunft sagen: Genug ist genug. Religiöser Glaube schreckt von unabhängigem Denken ab. Er ist spaltend und gefährlich.” Soweit Richard Dawkins und sein eindeutiges Fazit gegenüber den Religionen der menschlichen Spezies und gefährlichen Aberglauben. Dawkins ist der wohl bekannteste Religionskritiker und laut Medienurteil “einflussreichste Biologe” unserer Zeit. Bereits in frühen Werken verteidigte er die ernsthafte Evolutionsforschung gegen wissenschaftsfeindliche Konzepte wie den Kreationismus und andere religiöse Lehren. Eine Dokumentation verrät nun mehr über seine Positionen und Ansichten. [...] Bisher war dieser sehenswerte Film jedoch ausschließlich in englischer Sprache verfügbar. Deshalb präsentieren wir jetzt die erste Episode der Dokumentation mit deutschen Untertiteln.
weiterlesen im Originalartikel…
Zwischenblog
Um das eklige letze Bild wegzubekommen, hier ein Zwischenbild, um unseren Lesern das letzte nicht weiter zumuten zu müssen (Dank an ähem, für den letzten Hinweis …)
Das Bild befasst sich mit Physik, eine Entwurfsskizze für ein Perpeteum Mobile. Interpretationen sind bis zum nächsten Blog erlaubt.
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Eine Jagd auf abweichendes Denken
Prof. Norbert Bolz über Thilo Sarrazin und linke Medien, ein gutes Video, empfohlen von Ex-Muslim Cahit Kaya.
Sie sollten Pat Condell mal zu einer dieser Diskussionsrunden einladen:
Sarrazin bei Stalin
Der jüngste Fernsehauftritt von Thilo Sarrazin bei Genosse Stalins fröhlicher Schauprozess im Zweiten war leider keine inhaltliche Debatte, sehr zum Erstaunen einiger meiner Genossen, die eine andere Herangehensweise gegen Klassenfeinde von der Partei erwartet hatten. Bei einigen ist gar der ganz und gar falsche Gedanke aufgekommen, dass Schauprozesse vielleicht mit unserer demokratischen Streitkultur im Widerspruch stehen könnten.
Die Zukunft von Thilo Sarrazin steht neben der Erfüllung des nächsten Fünfjahresplans im Mittelpunkt der Debatten, seit Genossin Merkel, unsere große Führerin und ehemalige Sekretärin für Agitation und Propaganda, sein Buch als „nicht im Sinne der internationalen Arbeiterbewegung“ kritisiert hatte. Ob Genosse Sarrazin Parteimitglied und Vorstand der Arbeiter-und-Bauern-Bank und am Leben bleiben kann, ist seit der Verbringung seiner Frau und seiner Kinder ins Beckmann-Gulag umstritten.
Immerhin waren große Enthüllungen garantiert, als der Moderator, Genosse Stalin, Thilo Sarrazin mit unbequemen Fragen konfrontierte.
„Herr Sarrazin, Sie behaupten, dass es eine menschliche Natur gäbe und dass der Mensch nicht unbegrenzt formbar wäre durch die Doktrin des Marxismus-Leninismus?“
„Es ist der aktuelle Stand der Wissenschaft, dass der Mensch Gene besitzt und verschiedene natürliche Talente. Der Herr Broder hat mir noch weitere Belege…“
„Sie leugnen es also nicht!“
Ein großer Aufschrei und viel Tumult ist im Studio zu hören.
„Nein, natürlich nicht. Aber meine Aussage über das jüdische Gen war in der Tat sehr ungeschickt.“
„Ungeschickt!“
Die Zuschauer ergehen sich in „Buh!“-Rufen.
„Ihre Aussage über diese wurzellosen Kosmopoliten war das einzig Anständige, was Sie in der Presse verlauten ließen, Genosse!“
„In meinem Buch geht es nicht vordergründig um Genetik, es geht eigentlich um die Fehler, die wir bei der Integration….“
Stalin haut mit der flachen Hand auf den Tisch. „Die Partei macht niemals Fehler!“, schreit er. „Was fällt Ihnen ein, die Tüchtigkeit Ihrer Genossinen und Genossen in Frage zu stellen? Bislang haben wir jeden Fünfjahresplan erfüllt, manche sogar im Rückblick, als wir noch gar nicht wussten, dass wir sie erfüllt hatten!“
„Würden Sie sich einmal meine Zahlen anschauen! Ich habe folgende statistische Methodik…“
„Was fällt Ihnen ein, Ihre Genossinen und Genossen zu bloßen Zahlen zu reduzieren! Wir sind mehr als Zahlen! Wir sind Arbeiter und Bauern, aufgeteilt in verschiedene Kolchosen und dergleichen!“
Die Zuschauer stampfen wütend mit den Füßen.
„Aber der Stand der Forschung…“
Die Sendung fand ein abruptes Ende. Momentan ist das Volkskomissariat für Innere Angelegenheiten mit dem Fall „Sarrazin“ betraut. Er wurde als Klassenfeind zunächst ins Plaßberg-Gulag gebracht. Sein Buch soll verbrannt werden und Genosse Christian Wulff vom Politbüro will für seinen Ausschluss aus dem Vorstand der Arbeiter-und-Bauern-Bank sorgen. Meine Genossen haben angemerkt, dass Genosse Wulff wider unsere Gesetze handeln müsste, um Genosse Sarrazin auszuschließen, doch das ist nur ein übles Gerücht. Denn die Partei macht niemals Fehler.
Wir sind Deutschland 1600
Spiegel Online macht mit der großmütigen Kanzlerin auf, die “in Deutschland lebende Türken in Schutz nimmt”. Das ist wirklich nett von Mutti und die Türken haben natürlich auch ein Recht darauf, von Deutschlands oberster Literaturkritikerin in Schutz genommen zu werden. Interessanter ist aber die Bebilderung, die die SPON-Redakteure für ihren aktuellen Aufmacher gewählt haben: Zwei junge Mädchen mit offensichtlichem Migrationshintergrund tragen selbst gemalte Schilder mit der Aufschrift: “Wir sind Deutschland”. Beide lächeln nett und scheinen ziemlich hübsch zu sein, leider ist das nicht genau festzustellen, denn sie haben ihre Köpfe schariakonform mit Zweikomponentenkopftüchern umwickelt.
Vor etwa vierhundert Jahren wäre das Deutschland gewesen. Ein Land, in dem die Konfession politisch war, in dem der Wechsel derselben tödlich enden konnte, ein Land, das die Konfessionen in einen mörderischen Krieg stürzten. 1600 waren unverheiratete oder verwitwete Frauen in vielen Gegenden in größter Gefahr, als Hexe war man schnell Geschichte, das persönliche Eigentum wurde unter den Profiteuren dieses Wahns (in den allerseltensten Fällen Inquisitoren) aufgeteilt. Eiferer und Frömmler konnten in kurzer Zeit die Kontrolle über Mobs übernehmen, die wie 1614 in Frankfurt ganze Städte in Chaos stürzten. Eigentum, persönliche Freiheit und das Gesetz hatten sich im Zweifel der religiösen Konformität unterzuordnen. Lutheraner und Calvinisten trieben es in dieser Hinsicht besonders wild, wenn sie denn in der Mehrheit waren.
Und das Kopftuch ist das Symbol dieser gesammelten Rückständigkeit. Die beiden sympathischen Frauen sind nicht Deutschland 2010, sie sind Deutschland 1600.
Bald ist der Ramadan vorüber und muslimische Fanatiker werden gemeinsam mit Links- und Rechtsradikalen auf den hiesigen Straßen den “Al-Quds”-Tag begehen. Im letzten Jahr sorgte die Polizei in Berlin dafür, dass Gegendemonstranten die versammelten Klerikalfaschisten nicht mit Israelflaggen oder der hebräischen Sprache belästigten, vielleicht ist die Kanzlerin dann so gnädig, ihre schützenden Hände ausnahmsweise über diesen Teil ihrer Untertanen zu legen. Zwischen zwei Buchrenzensionen findet sie hoffentlich die Zeit dafür.
Wer schützt uns vor Merkel?
Dem Weltraum zum Greifen nah: Die DLR-Forschung zur Telepräsenz
Uschi macht mal wieder Quatsch (update)
Die Vorzeigesozialdemokratin der CDU war mal wieder bei Karstadt. Nicht zum Einkaufen – das kann sie sich trotz Steuerfreibetrag bei sieben Kindern nicht leisten – sondern zum Verkünden. Nicolas Bergruen kann das insolvente Unternehmen kaufen. Nur warum hält Ursula von der Leyen, ihres Zeichens Bundesministerium für Arbeit, ihren hübschen Kopf zu dieser Gelegenheit in die Kameras? Zu suchen hat sie nämlich dort gar nichts.
Die Frau schleimt sich bei den “Beschäftigten” ein, die “ganz tolle Arbeit” während der Insolvenz geleistet hätten. Nichts anderes als das, wofür sie bezahlt werden.
Update: Mittlerweile fungiert das Bundesarbeitsministerium als Presseabteilung des Hauses Berggruen und verkündet die endgültig geglückte Rettung auf dem eigenen Verteiler.
Hier handelt es sich um eine rein privatwirtschaftliche Transaktion. Ein Unternehmer kauft aus einer Insolvenzmasse das heraus, was er noch für werthaltig hält. Und soll damit glücklich werden. Dass die Ministerin statt Mittagessen sich auf der Pressekonferenz aus der Karstadt-Kantine ein paar kostenlose belegte Brötchen abholt, sei ihr gegönnt.
Zensursulas Auftritt verrät aber ein fatales Verständnis von Wirtschaft. Sie brüstet sich mit einer Unternehmensrettung, zu der sie nur nichts beigetragen hat, sondern auch nicht beitragen dürfte.
Update: Gerät Karstadt demnächst wieder in die Krise, weiß der smarte Amerikaner gleich, wen er um Hilfe bitten darf, um bei Kaufhof und Konsorten die Arbeitsplätze zu gefährden.
Denn wie fatal staatlicher Aktionismus wirkt, hat uns die vermeintliche “Opel-Rettung” im Wahlkampf 2009 gezeigt, wo der deutsche Staat als Zwischenfinanzier eines amerikanischen Unternehmens auftrat und auf diese Weise auf Kosten der anderen Automobilhersteller einen offensichtlichen unwirtschaftlichen “rettete”.
Als sich das neue “ordnungspolitische” Gewissen der Regierung, der Wirtschaftsminister Rainer Brüderle entschloß, weitere Opel-Subventionen auszubremsen, war die Kanzlerin schnell dabei: “Das letzte Wort ist noch gar nicht gesprochen”. Die Länder sollten nun auf Kosten von Volkswagen, Ford aber auch Fiat und Peugeut mit Bürgschaften herhalten. Erst der Konzern erkannte, dass der Zinsgewinn wahrscheinlich niedriger ist als der Image-Gewinn.
Irgendwo stand geschrieben: Die Deutschen verzweifeln an ihrer Regierung. Ich auch.







