Albert Einstein:
Only two things are infinite, the universe and human stupidity, and I'm not sure about the former.
(zum Sprucharchiv)
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Irre auf Reisen: Ein Sozialist am Terroristengrab
Lula da Silva, ein Sozialist des 21. Jahrhunderts und als Präsident Brasiliens auch Held vieler europäischer “Linker”, zeigt durch Besuchsprogramm und anschließendes Statement, was von ihm zu halten ist:
“President Luiz Inacio Lula da Silva visited Arafat’s grave Wednesday during a trip to Ramallah, where he called on Israel to dismantle the West Bank security barrier and lift its blockade on Gaza.
‘The world cannot accept fences of any kind,’ he said.”
“Speaking at a joint press conference with Palestinian Authority President Mahmoud Abbas, Da Silva added that Brazil would continue to support the Palestinians so that their dream of establishing an independent, secure state will come true.”
Fiele der Sicherheitszaun, wie lange dauerte es wohl, bis die Erben Yassir Arafats nicht nur “jüdisches” Geflügel ins Feuer werfen würden?
“Hundreds of Palestinians clashed with Israeli security forces across east Jerusalem on Tuesday in the worst rioting in years, as a senior Hamas leader called for a new ‘intifada’ or uprising.”
“‘With our blood, with our souls, we sacrifice for you, Jerusalem,’ the crowds in Gaza shouted as they waved Palestinian flags and held up posters of the golden Dome of the Rock in Jerusalem’s Old City.
‘Martyrs by the millions, onwards to Jerusalem,’ they cried.
The demonstrations were held in towns across Gaza, including Jabaliya, Beit Lahiya, Khan Yunis and Rafah.”
“Aufgebrachte Palästinenser” sind übrigens nie ein “Friedenshindernis”.
Bernhard Zand: Wirre Ideen eines Kommentators
Für SPIEGEL online hat Bernhard Zand hinge- und eine “israelische Farce” durchschaut. So hat er herausgefunden, “niemand in der israelischen Regierung ist derzeit an Friedensverhandlungen interessiert, weder die Falken noch die Tauben”, was gewiß schlimm ist. Denn “die arabischen Regime dagegen sind heute so fügsam wie lange nicht”:
“Einstimmig hatten sie die Palästinenser vor Bidens Besuch aufgerufen, in eine neue Verhandlungsrunde mit Israel einzutreten. Vielen von ihnen wäre ein Frieden in Nahost inzwischen ganz recht.”
Das wirft Fragen auf. Wie beispielsweise hätte Bernhard Zand die Lage vor, sagen wir, vier Wochen eingeschätzt? Die “Palästinenser” mußten aufgerufen werden, um “in eine neue Verhandlungsrunde mit Israel einzutreten”. Israel also war bereit, die “Palästinenser” nicht. Als Beleg für seine kühne These notiert Bernhard Zand, Mossad-Agenten hätten “im Januar [..] ausgerechnet Dubai als Tatort für die gezielte Tötung” eines Terroristen genutzt.
Uns haben Mossad-Agenten heute die Post gebracht. Beweisen können wir es indes so wenig, wie Bernhard Zand eine Mossad-Mission in Dubai. Wenn den “fügsamen” arabischen Regimes an einem Frieden gelegen ist, müßten sie freilich erfreut darüber sein, daß mit der Ausschaltung Mahmoud al-Mabhouhs der Waffennachschub für die Hamas wenigstens gestört wurde, die auch als Stellvertreter Irans agiert.
Jenes Irans, dessen “rabiate Rhetorik und [dessen] Atomprogramm die Araber genauso fürchten wie die Israelis”. Am Friedensunwillen der “Palästinenser” dagegen konnte der gewaltsame Tod Mahmoud al-Mabhouhs nichts ändern. Die Hamas bekräftigte ihre bekannten Ziele, und Abu Mazen mußte erst noch aufgerufen werden, “in eine neue Verhandlungsrunde mit Israel einzutreten”. Nachher gab es einen Terroristen weniger. Mehr nicht.
Als Beweis dafür, daß “niemand in der israelischen Regierung [..] derzeit an Friedensverhandlungen interessiert” ist, taugt Mahmoud al-Mabhouhs Tod also nicht. Er ist, sofern der Mossad dafür verantwortlich ist, der Beleg dafür, daß Israel nach einem Frieden strebt – ganz in Übereinstimmung mit “vielen von ihnen [arabischen Regimes]“, denen “ein Frieden in Nahost inzwischen ganz recht” wäre.
“Im Februar”, weiß Bernhard Zand, “erklärte Netanjahu die Gräber der (auch den Christen und Muslimen) heiligen Rachel und des Abraham zum ‘zionistischen Kulturerbe’”, was ein weiterer Akt böswilliger Unfriedensstiftung gewesen sein soll. Der Zionismus wurde in der Bibel erfunden. Das ist neu. Tatsächlich hat die israelische Regierung nicht die geringste Absicht, die Verwaltung dieser Heiligtümer selbst zu übernehmen, das macht die Waqf.
Und damit ist jede Aufregung um beide Heiligtümer nichts als Ausdruck “palästinensischer” Hysterie, die von PA wie Hamas ganz sicher nicht geschürt wird, um sie vor einer drohenden Übernahme durch Israel zu retten. Der Tempelberg in Jerusalem wird nicht durch Israel ständig entweiht, sondern durch randalierende “Palästinenser”, die harmlose europäische Touristen mit Steinen bewerfen.
Ein Ausweis “palästinensischen” Friedenswillens sind die auch durch die PA angestifteten “Unruhen” jedenfalls nicht. Beruhigen könnte Israel die “Palästinenser” durch die Aufgabe seiner Existenz. Und selbst dann wären einige von ihnen noch unzufrieden, weil sie die Juden erklärtermaßen demütigen wollen. Auch hier gibt es also nichts, was Bernhard Zands Unterstellung auch nur im Ansatz belegen könnte.
Bleiben schließlich jene 1.600 Wohnungen, die irgendwann in der Zukunft in Jerusalem errichtet werden sollen. Was für die US-Regierung zu diesem Thema gilt, gilt ebenfalls für die PA und die “fügsamen” arabischen Regimes: Die von der US-Regierung zuvor ausdrücklich gelobte Haltung der israelischen Regierung zum Status Jerusalems als unteilbarer Hauptstadt Israels hat sich in der vergangenen Woche nicht im geringsten geändert.
Diese Haltung war natürlich der PA bekannt, als sie aufgerufen wurde, “in eine neue Verhandlungsrunde mit Israel einzutreten”. Und sollte Abu Mazen die Absicht gehabt haben, wirklich sich an Gesprächen zu beteiligen, so hat er sie in der Tat schon vor Beginn wieder beendet, weil die israelische Regierung zu diesem Zeitpunkt – also vor möglichen Verhandlungen – ihre Position exakt gar nicht veränderte.
Man muß ticken wie ein Bernhard Zand, der mal eben die Begründung der Hamas für ihren Tag des Zorns unterschlägt, wenn sie nicht zu seiner Argumentation paßt, um den Vorwurf zu konstruieren, “niemand in der israelischen Regierung ist derzeit an Friedensverhandlungen interessiert, weder die Falken noch die Tauben”.
Stimmte die in der Tat dumme Hypothese, bliebe letztendlich noch diese Frage: Wieso mußten die “Palästinenser” zu Gesprächen gedrängt werden, nicht jedoch Israel?
Barack Hussein Obama: Gescheiterter Messias auf der Suche nach einem Sündenbock
(Barack Hussein Obama, 04.06.2008)
Die Regierung Barack Hussein Obamas zeigt sich weiterhin von ihrer allerbesten Seite:
“Aus Ärger über den Siedlungsbau in Ost-Jerusalem hat der US-Gesandte Mitchell seine geplante Vermittlungsreise verschoben – nur Stunden vor den ersten Terminen.”
Es ist schon lustig: Da beklagt die US-Regierung, die Bekanntgabe von Plänen zum Wohnungsbau, die bei SPIEGEL online gleich zu “Siedlungen” mutieren, sei ein “Affront”, der Vertrauen zerstöre, und sagt dann kurzfristig vereinbarte Termine ab. Das fördert Vertrauen.
Dabei kann die US-Regierung gar nicht überrascht sein über den Bau von Wohnungen in der israelischen Hauptstadt. Daß der zehnmonatige Baustopp für “Siedlungen”, den die israelische Regierung anordnete, nicht für Jerusalem gilt, hat Benjamin Netanjahu immer betont.
Daß in allen Stadtteilen Jerusalems Planungs- wie Bautätigkeiten normal fortgesetzt würden, hat niemand verschwiegen; in der vergangenen Woche konnte kein Geheimnis gelüftet werden. Über Monate hinweg hat die US-Regierung Israel just für den Baustopp gelobt, der gilt.
“‘What the Prime Minister has offered in specifics of a restraint on the policy of settlements … is unprecedented,’ Mrs Clinton said. [..]
The comments by Mrs Clinton were in contrast to the previous stance of the Obama Administration, which has pressured Israel to halt all settlement construction.”
Die Klage, Israel “habe das Vertrauen und die Zuversicht für den Friedensprozess und die US-Interessen untergraben”, ist daher Heuchelei, eine dreiste Lüge, die vom selbstverschuldeten Scheitern Barack Hussein Obamas im Nahen Osten ablenken soll.
Daß die US-Regierung nicht davon abläßt, Israel als Sündenbock zu attackieren, läßt darauf schließen, daß das Ausmaß dieses Scheiterns besonders mit Blick auf das Kernwaffenprogramm der Islamischen Republik Iran verheerend ist – die Mullahs rüsten ungehindert weiter.
Und mit jedem Tag, an dem das Mullah-Regime hier Tatsachen schaffen kann, wird der Frieden in der Region fragiler, steigt die Gefahr für Israel. Während die IAEA besorgt ist wegen möglicher “Geheimarbeiten an Atomrakete”, verkündet Hillary Clinton dies:
“Speaking to a televised university audience Monday in Doha, Qatar, Secretary of State Hillary Clinton said the U.S. does not plan to attack Iran but fears it is veering toward a military dictatorship.”
Sanktionen indes sind nach Auskunft Hillary Clintons noch Monate entfernt. Und wie diese Sanktionen dann aussähen, illustrieren ein paar Überschriften: “Russia will not support ‘crippling’ Iran sanctions”, “Moscow says it will fulfill contract to deliver S-300 missile systems”.
Das Mullah-Regime muß weder Sanktionen fürchten noch eine amerikanische Unterstützung israelischer militärischer Schritte zur Selbstverteidigung. Barack Hussein Obama hat de facto die einzige funktionierende Demokratie im Nahen Osten zum Abschuß freigegeben.
Um ihren vorsätzlichen oder unbewußten Verrat Israels; um ihre Unfähigkeit, auch anderen (weniger appetitlichen) Verbündeten wie etwa Saudi Arabien eine atomar bewaffnete Regionalmacht Iran zu ersparen, zu camouflieren, inszeniert die US-Regierung einen “israelischen Affront”.
Das ist so durchschaubar wie tragisch. Der Friedensnobelpreisträger Barack Hussein Obama zeigt spätestens jetzt sein wahres außenpolitisches Gesicht. Es gleicht dem eines Antisemiten, der die Drecksarbeit Terroristen und Mullahs erledigen läßt.
EUropäische Werte: Wie die PA Catherine Ashtons Besuch vorbereitet
Am Donnerstag der vergangenen Woche ehrte die Fatah des “Palästinenserpräsidenten” Abu Mazen als Abschiedspräsent für Joe Biden die “palästinensische” Terroristin Dalal Mughrabi durch die Benennung eines Platzes in Ramallah nach der “mutigen Kämpferin”. Die so Geehrte führte eine Terrorzelle der Fatah, die 1978 zwei Busse in Israel entführte und 38 jüdische Passagiere, darunter 13 Kinder, ermordete. Das jüngste ihrer Opfer, Galit Ankwa, war gerade zwei Jahre alt.
Im offiziellen Fernsehen der PA, das EU und US-Regierung finanzieren, erklärte Rashida Mughrabi, sie verspüre großen Stolz beim Gedanken an die Tat ihrer Schwester, und forderte die Zuschauer auf, dem “Vorbild” Dalal Mughrabis nachzueifern. Ein Ansager des Fernsehens der PA nannte vor Kindern im Studio das Massaker von 1978 “ein ruhmreiches Kapitel in der palästinensischen Geschichte”. Dalal Mughrabi sei ein “Vorbild für den Widerstand, für Hingabe und Märtyrertum”.
Mit der Unterzeichnung der Roadmap verpflichtete die Fatah sich im September 2002 dazu, “eine unmissverständliche Erklärung” zu veröffentlichen, “in der das Recht Israels auf Existenz in Frieden und Sicherheit erneut bekräftigt und zu einem sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand aufgerufen wird [..]. Alle offiziellen palästinensischen Institutionen stellen jede Hetze gegen Israel ein.” Am Donnerstag erklärte Tawfiq Tirawi vom “Zentralkomitee” der Fatah in Ramallah, “wir alle sind Dalal Mughrabi”.
Die europäische “Außenministerin” Catherine Ashton, die in dieser Woche auch Gaza einen offiziellen Besuch abstatten will, versprach zum Auftakt ihrer ersten Nahost-Reise in Kairo neue Bemühungen der Europäischen Union, um “Stabilität” und “Frieden” zu erreichen. Für die PA des Fatah-Anführers und “Palästinenserpräsidenten” Abu Mazen kündigte sie zur Erreichung dieses Ziels eine Erhöhung der finanziellen Unterstützung durch die EU an. Auf Israel hingegen will sie wirtschaftlich Druck ausüben.
Die PA sollte ernsthaft in Erwägung ziehen, eine Dalal Mughrabi-Ehrenmedaille als Gastgeschenk für Catherine Ashton bereitzuhalten.
Cast Lead: Was Richard Goldstone übersehen wollte
Für Richard Goldstone, Kopf einer vom “Menschenrechtsrat” der Vereinten Nationen eingesetzten “Untersuchungskommission” mit dem Auftrag, “to investigate all violations of international human rights law and international humanitarian law by the occupying Power, Israel, against the Palestinian people”, war es unmöglich, Anzeichen dafür zu finden, daß die Hamas sich in ihrer Auseinandersetzung mit Israel zum vorvergangenen Jahreswechsel “menschlicher Schutzschilde” bediente oder Moscheen, Schulen und andere zivile Einrichtungen nutzte, um Raketen auf Israel abzufeuern.
Der Goldstone-Bericht, ein von Antisemiten in Auftrag gegebenes antisemitisches Lügenwerk, fand nach seiner Vorlage erwartungsgemäß den Beifall des UN-”Menschenrechtsrats” und stieß ob zahlloser methodischer und faktischer Mängel und Fehler auf Kritik. Von fundierten Widerlegungen der gegen Israel gerichteten Anschuldigungen ließen und lassen sich notorische “Israelkritiker” nicht davon abbringen, den Goldstone-Bericht zu begrüßen – jüngst etwa durch das Europäische Parlament – oder in ihm einen Umsatzbringer zu sehen und daher – inhaltlich unkorrigiert – ins Deutsche zu übersetzen.
Mit antisemitischen Hetzschriften kann eben auch in Deutschland noch immer Geld verdient werden. Wenn schon nichts anderes deutlich macht, um was es sich beim Goldstone-Bericht handelt, so ist es diese Hoffnung auf Profit. Der Goldstone-Bericht ist längst, wie Efraim Inbar erklärt, “zu einer ‘politischen Keule’ gegen Israel” geworden.
“Er verschleiert die Tatsache, dass für Israel, wie auch für die USA und andere NATO-Verbündete, das Töten von Zivilisten während eines Krieges eine unbeabsichtigte Tragödie ist, die es zu verhindern gilt; für die Hamas, die Hisbollah oder Al-Qaida ist es aber ein Triumph für ihren modus operandi. Diesen Unterschied zu verwischen, zeugt von moralischer Blindheit und ist ein politisches Manöver zur Entwaffnung des Westens.”
Es scheint vor diesem Hintergrund einigermaßen müßig, den Goldstone-Bericht durch eine umfangreiche und detaillierte Untersuchung aufzuwerten, die ja doch ‘nur’ belegt, daß dieses antisemitische Auftragswerk ein solches ist. Der antisemitische Wahn läßt von überprüfbaren Fakten sich in diesem Fall so wenig beeindrucken wie von der Tatsache, daß etwa die Protokolle der Weisen von Zion eine Fälschung sind. Wer an Greuelmärchen glauben will, dessen Weltbild kann die Wirklichkeit nicht erschüttern. Und wessen Weltbild die Bodenhaftung nicht verloren hat, der kann den Goldstone-Bericht längst nicht mehr einer näheren Betrachtung für würdig befinden.
Das private Intelligence & Terrorism Information Center (Malam) legt nun freilich dennoch eine umfangreiche Antwort auf den Goldstone-Bericht vor, die es in der Tat in sich hat:
“Hamas gunmen used Palestinian children as human shields, and established command centers and Kassam launch pads in and near more than 100 mosques and hospitals during Operation Cast Lead in the Gaza Strip last year, according to a new Israeli report being released on Monday that aims to counter criticism of the IDF.”
“According to the paper, compiled by the Intelligence and Terrorism Information Center (Malam), Hamas used over 10 hospitals during last year’s operation to launch rockets at Israeli towns and to attack IDF troops operating inside the Gaza Strip. [..]
Hamas also set up a command center inside one of the wings of a children’s hospital in the Nasser neighborhood of Gaza City, where the top Hamas leadership slept the night of December 27.”
“There is another section dedicated to explaining the events that led Israel to launch Operation Cast Lead in December 2008, a period of time almost completely ignored by judge Richard Goldstone and an issue illustrated most recently by the interview Col. Desmond Travers, the Irish officer who sat on the panel, gave in which he claimed only two rockets were fired into Israel in the month preceding the operation. In reality, there were close to 200.”
Der Malam-Bericht ist damit vielleicht nicht die erste, aber in jedem Fall wohl eine “kämpferische israelische Antwort auf den Goldstone-Bericht, die ihn Stück für Stück zerlegt und die wirkliche Natur des Kampfes gegen die Hamas im Gaza-Streifen beschreibt”, wie Yaakov Katz formuliert. Abraham Melzer, dessen deutscher Verleger, meint, “wer über den Krieg in Gaza informiert werden will”, müsse den Goldstone-Bericht lesen. Nun liegt mit dem Malam-Bericht eine detaillierte und belegreiche Ergänzung vor. Wird Abraham Melzer, der über “den Krieg in Gaza” informieren will, seinem Anspruch gerecht und sie seinem deutschen Publikum wohl zur Verfügung stellen?
www.terrorism-info.org.il/site/content/t1.asp?Sid=13&Pid=334
Neue amerikanische Werte III
Kanada kürzte vor wenigen Wochen seine finanzielle Unterstützung für die UNRWA, den von den Vereinten Nationen betriebenen zivilen Arm der Hamas in Gaza und darüber hinaus, weil die UNRWA von Hamas- und anderen Terroristen unterwandert und damit Partei ist und dagegen nichts unternehmen will.
Die Ankündigung der kanadischen Regierung, sich lieber selbst um die Unterstützung tatsächlich bedürftiger “Palästinenser” kümmern zu wollen, statt weiter über die UNRWA Gelder an “palästinensische” Terroristen zu schicken, stieß bei der UN-Agentur auf nachvollziehbare Kritik, muß sie doch durchaus unzufriedene Terroristen fürchten. Die haben schließlich Waffen.
Es wurde also höchste Zeit, daß jemand einspringt und den Verlust ausgleicht. Und wer könnte das wohl besser als Barack Hussein Obamas tolle Regierung:
“America will donate an additional 55 million US dollars to the UN Relief and Works Agency (UNRWA), over and above its planned contribution for the year, a statement from the US Assistant Secretary of State for Population, Refugees, and Migration said. [..]
Thirty million US dollars of the donation was designated for the UNRWA General Fund, which Canada recently announced it would no longer support, in favor of emergency food aid and an independent project to construct courthouses.”
Kanada übernimmt die Versorgung von “Palästinensern” lieber selbst, gerade weil die UNRWA keine bestimmungsgemäße Mittelverwendung garantieren will, weil Geld an Terroristen weitergeleitet wird. Die US-Regierung, der die kanadischen Befürchtungen bekannt sind, erhöht daraufhin ihre Zahlungen an die UNRWA, damit nur ja keine Lücke bleibt, und legt noch einen weiteren Bonus drauf.
Der Heilige Krieg gegen Israel wird nun bewußt durch die US-Regierung (mit-)finanziert.
Du bist Deutschland (aktualisiert)
Sonntäglich trifft für den staatlichen Bayerischen Rundfunk sich ein Sonntags-Stammtisch. Stammgast Dieter Hanitzsch, Karikaturist für die Süddeutsche Zeitung, hielt – unwidersprochen – seinen “Ärger der Woche” in die Kamera:
Nachtrag: Das Bild wurde durch ein Video ersetzt.
Dubai: Schlimme Sittenstrolche festgenommen
Dubai, das für “palästinensische” Terroristen bis vor kurzem noch ein sicheres Plätzchen war, unternimmt große Anstrengungen, diesen Ruf wiederherzustellen. Ein britischer Tourist und eine britische Touristin wagten es, sich in Dubai zu küssen. Und sie tranken Alkohol! Terroristen, die das miterleben müssen, kommen nie wieder nach Dubai!
Zwar gelang es den Ordnungshütern noch nicht, das Verbrechen rechtzeitig zu verhindern, wenigstens aber konnten sie diesmal die üblen Verbrecher festnehmen, die nun vor der gerechten Strafe zittern. Es geht wieder aufwärts in Dubai; “palästinensische” Terroristen können langsam aufatmen:
“A British businessman facing jail in Dubai after he was accused of kissing a woman in public has vowed to fight the charges and clear his name.
Marketing executive Ayman Najafi, 24, and British tourist Charlotte Lewis, 25, were accused of kissing on the lips and drinking alcohol after a fellow diner reported them to the authorities.
The pair pleaded guilty to drinking alcohol – and were fined £180 – but said they only kissed on the cheek and are appealing against breaking the country’s morality laws.”
Catherine Ashton: EU-”Außenministerin” ohne Ahnung
In der vergangenen Woche erklärte Abu Mazens PA, sie habe – wie in den 15 Monaten zuvor auch – nicht das geringste Interesse an indirekten oder direkten Verhandlungen mit Israel. Die US-Regierung, der deshalb wohl ein gewisser Realitätsverlust bescheinigt werden kann, will die jüngste Absage aus Ramallah nicht gehört haben, wie sie am Donnerstag erklärte:
“‘I don’t think that that report that’s been circulating for the last 24 hours is accurate. We’ve heard nothing to indicate that they’ve pulled out,’ State Department spokesman P.J. Crowley told a news briefing.”
Und weil all die Meldungen über Abu Mazens Gesprächsverweigerung also nicht stimmen, vertreiben US-Diplomaten sich ihre Zeit mit Anrufen bei “arabischen Führern”, wie P.J. Crowley einen Tag später berichtete:
“US Middle East envoy George Mitchell and top diplomat Jeffrey Feltman have phoned prominent Arab leaders in a bid to salvage negotiations between Israel and the Palestinians, assistant US Secretary of State P.J. Crowley said Friday.”
Der Realitätsverlust der US-Regierung kann freilich noch übertroffen werden: Die Europäische Union läßt durch ihre “Außenministerin” Catherine Ashton einen Tag nach dem Amerikaner ausrichten, sie wolle Israel zur Teilnahme an “Friedensgesprächen” bewegen, notfalls werde sie die europäisch-israelischen Handelsbeziehungen als Druckmittel einsetzen.
“The European Union might use its trade ties with Israel as leverage to pressure it into renewing peace talks with the Palestinians, Catherine Ashton, the High Representative for Foreign Affairs and Security Policy at the EU said on Saturday.”
Am Freitag hatte Abu Mazen, “Palästinenserpräsident”, in Tunesien bekräftigt, er sei nicht bereit zu Gesprächen mit Israel. Das könnte den Erkenntnisgewinn der Amerikaner erklären und ihre Anrufdiplomatie.
Was aber bringt Catherine Ashton dazu, Israel mit Druck zu Gesprächen zwingen zu wollen, wenn doch nichtmal die US-Regierung an dessen Gesprächsbereitschaft zweifelt?
Neue amerikanische Werte II
Es gab eine Zeit, in der galten als größtes Hindernis für einen Frieden zwischen “Palästinensern” und Israel nicht Wohnungen, die, wenn überhaupt, in ein paar Jahren entstehen könnten, sondern “palästinensische” Terroristen, die ihre Waffen gezielt und absichtsvoll gegen Zivilisten einsetzen.
Es war jene Zeit, in der die Regierung Arik Sharons plante, Gaza zu räumen und diesen Plan schließlich auch gewaltsam gegen sich wehrende “Siedler” durchsetzte. Der Präsident der Vereinigten Staaten hieß damals George W. Bush und begrüßte in einem Schreiben an den israelischen Regierungschef dessen Idee:
“We welcome the disengagement plan you have prepared, under which Israel would withdraw certain military installations and all settlements from Gaza, and withdraw certain military installations and settlements in the West Bank. These steps described in the plan will mark real progress [..] and make a real contribution towards peace.”
Für den Rückzug revanchierten die “Palästinenser” sich mit Raketen- und Mörserangriffen, die auch 2010 noch andauern. Ihnen war offenbar schon wieder entfallen, daß sie eine Vereinbarung unterschrieben hatten, die ihnen, Einhaltung natürlich vorausgesetzt, als Roadmap einen eigenen Staat in Aussicht stellt:
“Under the roadmap, Palestinians must undertake an immediate cessation of armed activity and all acts of violence agains t Israelis anywhere, and all official Palestinian institutions must end incitement against Israel. The Palestinian leadership must act decisively against terror, including sustained, targeted, and effective operations to stop terrorism and dismantle terrorist capabilities and infrastructure. Palestinians must undertake a comprehensive and fundamental political reform that includes a strong parliamentary democracy and an empowered prime minister.”
Doch nicht nur die “Palästinenser” scheinen erinnerungsschwach. Auch Washingtons Gedächtnis weist Lücken auf. So haben die Vereinigten Staaten Israel ein Versprechen gegeben, an das sie nun sich nicht mehr erinnern können oder wollen, wenn die US-Regierung “Siedler” oder nur geplanten Wohnungsbau zum “Friedenshindernis” erklärt und verurteilt.
“The United States will do its utmost to prevent any attempt by anyone to impose any other plan.”
Der Präsident der Vereinigten Staaten heißt seit über einem Jahr Barack Hussein Obama und unternimmt nichts, die “Palästinensern” an das zu erinnern, was die von ihnen unterzeichnete Roadmap ihnen aufträgt. Statt von Abu Mazen endlich eine Entwaffnung “palästinensischer” Terroristenbanden zu verlangen, werden Wohnungen bekämpft, die es auf absehbare Zeit gar nicht geben wird.
Das hält Barack Hussein Obama von den Verprechen des Landes, das er regiert und von dem er behaupten läßt, es könne gar “keinen besseren Freund in der Staatengemeinschaft haben als Israel”. Es ist dank Barack Hussein Obama eine wahrlich seltsame Freundschaft.
Du bist Deutschland
“Man mag”, mitteilt Onkel.Tom, “man mag von den Nazis halten, was man will, aber was Israel ‘da unten’ betreibt, spottet jeder Beschreibung.” Er beschreibt es uns aber netterweise doch noch:
“Vertreibung, Mauerbau, systematische Erniedrigung, Dreiklassengesellschaft, Aushungerung, Verachtung.
Ich dachte, all diese Begriffe wurden schon einmal verwendet. Nur war das vor 80 Jahren hier.”
Und all der Aufwand, den die gutmütigen Deutschen so selbstlos trieben, um den Juden die Zivilisation beizubringen, war umsonst. Onkel.Tom kann es kaum fassen:
“Haben die Israelis wirklich nichts gelernt?”
Onkel.Tom ist übrigens kein Nazi. “[V]on den Nazi halte ich _überhaupt nichts_. Niemals.” Die haben ja, siehe oben, als Lehrpersonal auch jämmerlich versagt.
Neue amerikanische Werte: USA entschuldigen sich bei Muhammar al-Ghaddafi
Ein Tyrann erklärte jüngst einem Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen, deren Charta er während einer “Rede” vor deren Generalversammlung zerriß, einen Heiligen Krieg, der “mit allen Mittel” freilich nicht nur gegen dieses Land, die Schweiz, geführt werden soll, sondern auch gegen Israel, ebenfalls UN-Mitglied.
Philip Crowley, Sprecher des Außenministeriums der Vereinigten Staaten, versuchte darauf, in einer Reaktion die Kriegserklärung Muhammar al-Ghaddafis durch Scherze herunterzuspielen. “Viele Worte, viel herumfliegendes Papier und nicht unbedingt viel Sinn” könne er in den Äußerungen des libyschen Diktators erkennen.
Dafür hat das Außenministerium der Vereinigten Staaten jetzt bei Muhammar al-Ghaddafi um Vergebung gebeten. Philip Crowley habe niemanden beleidigen wollen, “seine Bemerkung entspreche nicht der Politik der USA”. Das heißt allerdings nicht, daß die Regierung Barack Hussein Obamas den Kriegsaufruf aus Libyen nun tatsächlich als solchen betrachtet.
Für diese doppelte Katzbuckelei vor einem wirren Diktator und Kriegstreiber wird sich der US-Präsident Barack Hussein Obama nicht entschuldigen. Gute Beziehungen zu Muhammar al-Ghaddafi sind schließlich wichtiger als Rückgrat.
“Palästinenser” sagen Friedensgespräche ab
Noch vor ihrem möglichen Beginn erklärte die PA die jüngsten “Friedensgespräche” mit Israel für beendet. Der “palästinensische” Chefunterhändler Saeb Erekat nannte als Grund für die Gesprächsabsage Pläne zum Bau von 1.600 Wohnungen in der israelischen Hauptstadt. Von den Wohnungen wurde bisher keine einzige gebaut, steht noch kein Bauarbeiter auf (k)einer Baustelle.
Mit der offiziellen Vorlage der Pläne begann einzig eine Frist von 60 Tagen, in der gegen sie Einsprüche erhoben werden können. Und sollten die begründet sein, könnte von geplanten 1.600 Wohnungen durchaus gar keine einzige errichtet werden. Wie es allerdings scheint, kann die PA keine ernsthaften Argumente vortragen, sonst würde sie es nämlich wenigstens versuchen.
Einmal mehr sind es damit die international dennoch gehätschelten “Palästinenser”, die beweisen, daß ihnen weder an “Friedensgesprächen” mit Israel liegt noch an einem tatsächlichen Frieden.
Juden raus: Als Ost-Jerusalem “arabisch” war
Es geht das Gerücht, Ost-Jerusalem sei ein historisch “arabischer” oder sogar “palästinensischer Stadtteil” der israelischen Hauptstadt. Wer daran glaubt, hat möglicherweise glorreiche Tage verpaßt:
“Das Schicksal der Vertreibung ereilte auch Juden, wie in der Altstadt, Dörfern in der Gegend des Toten Meeres und dem Etzion-Block südöstlich von Jerusalem, die allesamt von den arabischen Truppen erobert wurden. In der Altstadt brannten die Araber 22 der 27 Synagogen nieder, die jordanische Armee zerstörte später die restlichen Gebetshäuser. Ähnlich kompromisslos gingen die Jordanier mit anderen jüdischen Altertümern um: Erst 1967 entdeckten die Israelis, dass von den rund 70000 jüdischen Gräbern auf dem Ölberg mehr als 50000 von den Jordaniern geschändet oder gänzlich zerstört worden waren. Die Grabsteine, auch der von Else Lasker-Schüler, waren zum Pflastern von Armeelatrinen, Toiletten, Straßen und Häuserwänden verwendet worden. Die Jordanier hatten durch den Friedhof eine Schnellstraße gebaut [..].
Die UNO hatte die Araber nie für ihren Überfall verurteilt, geschweige denn bestraft. Zusätzlich hatte die Welt ein Waffenembargo gegen Israel verhängt, während beispielsweise Jordanien von den Briten mit modernstem Kriegsgerät ausgerüstet worden war.”
(Gil Yaron: Jerusalem. Ein historisch-politischer Stadtführer, München 2007, S. 59f.)
Der “Palästinenser” Friedenswünsche
Während Israel sich nach Auskunft der FAZ “ins Abseits” stellt, melden die “Palästinenser” sich mit einer neuen Friedensbotschaft:
“A Kassam rocket fired from the Gaza Strip exploded on Thursday afternoon in a Kibbutz in the western Negev.”
Wenn seine PA alle “Palästinenser” in “Friedensgespräche” vertreten kann, ist Abu Mazen auch für diesen Angriff auf Israel verantwortlich. Wer wird sich nun durch ihn brüskiert fühlen?
Hamas entläßt Paul Martin
AP meldet, daß Paul Martin, der von vier Wochen als “Gefahr” in einem “Gericht” in Gaza festgenommen wurde, freigelassen wurde und dabei ist, Gaza zu verlassen. Der freie Journalist, der für die BBC und die Times aus dem Nahen Osten auf eine Weise berichtete, die deutschen Journalisten völlig fremd scheint, war nach Gaza gereist, um dort als Zeuge für einen der “Kollaboration” mit Israel angeklagten “Palästinenser” auszusagen. Er war der erste ausländische Gefangene der Hamas seit 2007.
Die britische Regierung hatte nach der Festnahme ihres Staatsbürgers mitgeteilt, sie sei darob “besorgt”, während die EU zur Haft des Europäers sich standhaft ausschwieg. Auf die Unterstützung von “Menschenrechtsaktivisten” konnte Paul Martin so wenig zählen wie auf die Solidarität von “Standesorganisationen” wie Reporter ohne Grenzen, von deutschen Nahost-Journalisten ganz zu schweigen. In Begleitung britischer Diplomaten wird Paul Martin Gaza verlassen. Zurückkehren nach Hamastan darf er nicht.
Die Waffen der Pinguine: Emanzipation in Gaza schreitet voran
Während westlich-dekadente Ungläubige behaupten, ausgerechnet in Gaza habe sich in den vergangenen fünf Jahren die Lage für Frauen anders als in anderen arabischen Staaten verschlechtert, zeigten diese, wie gut es ihnen tatsächlich geht:
“Gaza’s Islamic Jihad movement organized a women’s march in Gaza City on Wednesday, in an effort to show solidarity with Palestinians living in Jerusalem.
The group gathered in Omar Al-Mukhtar Street in Central Gaza City, where women officers and fighters from Islamic Jihad demonstrated military maneuvers for the gathered demonstrators.”
Ob die emanzipierte Frauenbewegung Gazas auch in der nächsten Woche auftreten wird, wenn UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon und EU-”Außenministerin” Catherine Ashton zu Besuchen in Gaza erwartet werden, ist noch offen.
tagesschau: “Religiöse Siedler” mitten in Israel entdeckt
Wenn man für die tagesschau arbeitet, kann man wohl einfach nicht anders titeln:
Wann wird die tagesschau arabische Bewohner der israelischen Hauptstadt Jerusalem als “muslimische” oder “palästinensische Siedler” bezeichnen?
Europäische Einheit: Israel muß weg
Im “Menschenrechtsrat” der Vereinten Nationen unterstützte EUropa die Einrichtung der Goldstone-Kommission mehrheitlich so wenig wie das Ergebnis, den Goldstone-Bericht, dessen Anklagen Israels mittlerweile in weiten Teilen schon widerlegt wurden. Linke, grüne und liberale Abgeordnete des Europäischen Parlaments ließen davon sich nicht beeindrucken und stimmten einer von Catherine Ashton vorgelegten Resolution zu, mit der das antisemitische Auftragswerk begrüßt wird.
Derweil kamen die “prominenten” Teilnehmer einer von der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin veranstalteten Podiumsdiskussion zu dem Schluß, der anscheinend zu bedauernde “Riss zwischen Fatah und Hamas hat 60 Jahre alte und auch ganz aktuelle Ursachen”. Was mit ersterem gemeint ist – und noch etwas mehr – erläuterte jemand, der sich ganz besonders auskennt:
“John Ging, Leiter des UN-Flüchtlingshilfswerkes in Gaza, sieht die eigentliche Wurzel des Konflikts in der Enteignung der Palästinenser vor 60 Jahren durch Israel.”
Dem Lautsprecher der Hamas wurde offenbar nicht widersprochen. Das Existenzrecht Israels ist für ihn und seinesgleichen – bei der Heinrich Böll-Stiftung wie im Europäischen Parlament – die Wurzel allen Übels. Über solche Unterstützung können Hamas und Fatah sich wirklich freuen. Geteilte Freude ist doppelte Freude.







