Giordano Bruno Stiftung

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Die Wurzel allen Übels?

vor 4 Stunden 12 Minuten

“Die Zeit ist gekommen, dass die Leute der Vernunft sagen: Genug ist genug. Religiöser Glaube schreckt von unabhängigem Denken ab. Er ist spaltend und gefährlich.” Soweit Richard Dawkins und sein eindeutiges Fazit gegenüber den Religionen der menschlichen Spezies und gefährlichen Aberglauben. Dawkins ist der wohl bekannteste Religionskritiker und laut Medienurteil “einflussreichste Biologe” unserer Zeit. Bereits in frühen Werken verteidigte er die ernsthafte Evolutionsforschung gegen wissenschaftsfeindliche Konzepte wie den Kreationismus und andere religiöse Lehren. Eine Dokumentation verrät nun mehr über seine Positionen und Ansichten. [...] Bisher war dieser sehenswerte Film jedoch ausschließlich in englischer Sprache verfügbar. Deshalb präsentieren wir jetzt die erste Episode der Dokumentation mit deutschen Untertiteln.

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Hawking hält Schöpfergott für überflüssig

Do, 02/09/2010 - 4:12pm

Das Universum braucht keinen Gott: Mit dieser Aussage sorgt Stephen Hawking für Schlagzeilen. Bisher hat der britische Physiker den Schöpfer zumindest metaphorisch benutzt – und sei es nur, um den Verkauf seiner Bücher anzukurbeln. Doch damit ist nun offenbar Schluss.

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now you know

Mi, 01/09/2010 - 5:16pm


Der „Kirchenhasser“ Ulli Schauen bei Markus Lanz

So, 29/08/2010 - 2:46pm

„Die Kirche: Fluch oder Segen?
Weihbischof Dr. Andreas Laun zählt zu den konservativsten Vertretern der katholischen Kirche. So vertritt der Weihbischof von Salzburg die offizielle Lehre der katholischen Kirche zur praktizierten Homosexualität, nämlich, dass diese „gegen die göttliche Ordnung“ verstoße. Außerdem äußerte sich Weihbischof Laun zum tödlichen Drama bei der Loveparade in Duisburg. Er bezeichnete die Loveparade als „Aufstand gegen die Schöpfung und gegen die Ordnung Gottes“. Autor Ulli Schauen ist Sohn eines Pfarrers, dennoch hat er beschlossen, aus der Kirche auszutreten und veröffentlichte das „Kirchenhasser-Brevier“. Für Schauen steht fest: Die Kirche verursacht Leiden bei Anhängern und Außenstehenden, die Kirche zeigt maßlose Gier und sie ist scheinheilig und bigott.“ (markuslanz.zdf.de)

Videostream der Sendung von Donnerstag, den 26.08.


Amazing Atheist

So, 29/08/2010 - 8:52am


Die wichtigen Religionen

Sa, 28/08/2010 - 7:14pm


For Christopher Hitchens

Fr, 27/08/2010 - 2:56pm


ARD Mediathek: Das schwierige Erbe der Mutter Teresa

Do, 26/08/2010 - 2:25pm

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5256520

Einigermaßen ausgewogene Darstellung über Leben und Werk von Mutter Teresa.


Colin Goldner über Mutter Teresa: Inbegriff von Falschheit und Bigotterie!

Do, 26/08/2010 - 6:48am

Colin Goldner schreibt in hpd-Forum:

„Ich habe Mutter Teresa Anfang der 90er in Kolkata (damals noch Calcutta) persönlich kennengelernt, als ich sie für den FOCUS interviewen wollte (für eines der ersten Hefte, da war noch nicht so klar, mir zumindest nicht, in welche Richtung das Magazin driften würde).

„Ich erinnere mich noch gut an das 10-Minuten-Gespräch (nachdem sie mich zuvor gut drei Stunden hatte warten lassen): noch nie habe ich einen Menschen getroffen, der mir vom ersten Augenblick an derart unsympathisch und körperlich spürbar zuwider war, wie diese kleine alte Frau: der Inbegriff von Falschheit und Bigotterie. Mit der einen Hand fingerte sie ständig an einem Rosenkranz herum, in der anderen hatte sie einen Krückstock, mit dem sie – während des Gespräches mit mir! – auf die Beine einer Nonne einschlug, die ihr irgendwelche Akten brachte. Ich habe das Interview daraufhin abgebrochen, ich konnte die Anwesenheit dieses bösen alten Weibsstücks nicht länger ertragen.

Später habe ich dann erfahren, dass sie eng mit dem Dalai Lama befreundet war, der ja auch bekannt ist für seine Jähzornsausbrüche, in denen er auf seine Mönche einprügelt. Welch ein Pack.“

Quelle:

http://forum.hpd.de/viewtopic.php?t=83#p420


26.August 2010: 100ster Geburtstag von Mutter Teresa

Mi, 25/08/2010 - 12:32pm

Bei der großen Anzahl an Verlautbarungen über die „Missionarin der Nächstenliebe“, welche sich zu gegebenem Anlass (am 26. August 2010 wäre Mutter Teresa hundert Jahre alt geworden) in medialer Vielfalt über uns er­gießen,­ erscheint eine weitere mehr als überflüssig zu sein – wenn da nicht ein entscheidendes Manko zu beklagen wäre: In der Flut der Ehrerweisungen, Huldigungen und Verherr­lich­ungen der Jubila­rin gehen eventuell geäußerte kritische Anmerkungen und Hinterfragungen zu ihrer Tätigkeit und ihrem vornehmlich aus katholischer Sicht gezeichneten Bild völlig unter. Dabei erscheinen bei genauerer Betrachtung die ganzen Brimborien um den Personen­­kult mehr als fragwürdig, und damit tut ein deutlicher Widerspruch umso mehr Not.

Zur Vita

Mutter Teresa (bürgerlicher Name: Anjeze Gonxhe Bojaxhiu) wurde am 26. August 1910 in Üsküb (heute Skopje, Mazedonien) geboren. Sie wurde von ihren wohlhabenden katholischen Eltern sehr religiös erzogen und entschied sich schon im Alter von 12 Jahren für ein Leben als Ordensfrau. Mit 18 Jahren trat sie in den Orden der Loretoschwestern in Irland ein. Nach nur zwei Monaten verließ sie das Mutterhaus und zog in ein Haus des Ordens in Bengalen. Nach ihrer Ausbildung war sie dann 17 Jahre lang als Lehrerin in der St. Marys School in Kalkutta tätig. Bei einer ihrer Fahrten durch Kalkutta soll sie angeblich 1946 die göttliche Berufung verspürt haben, den Armen zu helfen. Zwei Jahre danach verließ sie den Orden und lebte unter den Armen in den Slums von Kalkutta. Einige ihrer Schülerinnen schlossen sich ihr an. 1950 gründete sie den Orden „Missionarinnen der Nächstenliebe“, der später auch vom Papst anerkannt wurde. Der Orden kümmert sich um Sterbende, Waisen und Kranke. Heute gehören dem Orden von Mutter Teresa mehr als 3500 Ordenschwestern und Ordensbrüder in 710 Häusern in 133 Ländern der Erde an.

Für viele gilt Mutter Teresa als Inbegriff der Nächstenliebe. So erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Balzan-Preis für Humanität, Frieden und Brüderlich­keit 1978 und den Friedensnobelpreis 1979. Sie starb am 5. September 1997 in Kalkutta. Am 19. Oktober 2003 wurde sie von Papst Johannes Paul II selig gesprochen.

Kritikpunkte

Im Gegensatz zu einer religiös-dogmatischen oder dem Werberummel der angeblich für „Werte“ stehenden kirchlichen Institutionen zu vertrauensvoll aufgesessenen Sichtweise erscheint in aufgeklärt humanistischer Wahrnehmung ihr ganzes Wirken in einem zweifel­haften Licht.

Nicht die humanitäre und medizinische Hilfe stand für sie im Vordergrund, sondern die Missionierung zum katholischen Glauben. Zu der häufig geäußerten Kritik an der mangelhaften medizinischen Ausbildung ihrer Mitarbeiter entgegnete sie z.B.:

„Nicht der Erfolg, sondern die Treue im Glauben ist wichtig“.

Diese Aussage ist neben vielem anderen Beleg dafür, dass ihr eigentliches Interesse dem Leben nach dem Tode galt, und so wollte sie auch ihre Nonnen nicht als Sozialarbeiterinnen verstanden sehen. Sie sah die Armut und das Leid als gottgegeben an und es ging ihr nicht wirklich darum, das irdische Leid ihrer Patienten zu lindern. Dazu sagte sie:

„Es ist etwas sehr Schönes, wenn man sieht, wie die Armen ihr Kreuz tragen. Wie die Passion Christi, ist ihr Leid ein großes Geschenk für die Welt“.

Nach ihrem Tod wurden in den Lagern ihrer Hospitäler große Mengen schmerzlindernde Mittel gefunden, die aus Spenden stammten, die sie aber ihren Patienten vorenthalten hatte. Trotz großer Spendeneinnahmen war die medizinische Versorgung in den Sterbehospizen recht dürftig. Die Ernährung war katastrophal und zuweilen wurde das medizinische Besteck nicht ausreichend des­infiziert. Leicht heilbare Patienten wurden nicht immer in ein Krankenhaus eingewiesen, sondern sie wurden stattdessen zu Tode gepflegt. So bezeichnete die britische Zeitung Guardian die Sterbehospizen des Ordens der Mutter Teresa als eine „organisierte Form unterlassener Hilfeleistung“. Aus all diesen Gründen ist die von einigen gewählte Bezeichnung „Todesengel von Kalkutta“ durchaus angebracht. Für die Beseitigung der Ursachen der Armut in der dritten Welt hat sie sich nie eingesetzt.

Aufgrund des großen Bekanntheitsgrades von Mutter Teresa, erhielt ihr Orden große Geld- und Sachspenden. Bei den Armen und Kranken kam davon aber nur sehr wenig an. Quellen in Großbritannien zeigen, dass z.B. 1991 den Einnahmen von umgerechnet etwa 2,6 Millionen Euro nur 180.000 Euro Ausgaben gegenüberstanden, d.h. nur etwa 7%. Das restliche Geld landete auf einem Konto bei der Vatikanbank in Rom, die für ihre wohltätige Unterstützung der italienischen Mafia bekannt ist. Jedenfalls ist nicht wirklich klar, was mit dem überwiegenden Teil der Spenden geschah. So veröffentlichte das Magazin Stern am 10.09.1998 eine vernichtende Kritik von Mutter Teresas Werk mit dem Titel: „Nehmen ist seliger denn geben, Mutter Teresa: Wo sind ihre Millionen?“

Im Zusammenhang mit der katholischen Lehre gesehen, verwundert es natürlich nicht, dass sie sich u. a. als kompromisslose  Abtreibungsgegnerin hervortat. Dies ist mit der Etikettierung „Inbegriff der Nächstenliebe“ für einen aufgeklärten Humanisten allerdings nicht in Einklang zu bringen. Weitere Kritikpunkte und genauere Ausführungen zu diesem Problemkreis möge man bei Interesse bitte u. a. den unten genannten Quellen entnehmen.

Katholischer Altruismus

Die Einstellung und Denkweise von Mutter Teresa ist exemplarisch für die katholische Kirche. Es geht hier nicht wirklich darum, Menschen irdisches Leid zu mildern oder zu ersparen, sondern darum, die Seelen der Menschen fürs Jenseits zu retten. Bekanntlich verursacht körperliches Leid bei vielen Patienten Panik, die dann dazu führt, dass man nach jedem vermeintlich rettenden Strohhalm greift. Dies ist eine optimale Situation für die Missionierung. Nicht zuletzt aus diesem Grund betreibt die katholische Kirche eine personell gut ausgestattete „Seelsorge“ in den Krankenhäusern (natürlich vom Staat finanziert). Auf der anderen Seite behindert die katholische Kirche seit Jahrzehnten die Verabreichung von Rauschmitteln an Schwerstkranke. Dennoch scheint sich in diesem Punkt bei den Politikern langsam die Vernunft durchzusetzen. So soll jetzt Cannabis in bestimmten Fällen aus medizinischen Gründen verabreicht werden dürfen. Aber auch bei einer vernünftigen Regelung der aktiven Sterbehilfe ist in unserem Land die katholische Kirche über ihren großen Einfluss z.B. über die Ethikräte der größte Hinderungsgrund. Mit ihrer Irrlehre und ihrer mittelalterlichen Vorstellung von Moral verursacht die katholische Kirche unsägliches Leid auf unserem Planeten. Ihre Art der selbst verstandenen Nächstenliebe ist in der Praxis häufig nichts anderes als reine Menschenverachtung.

So zeigt die Seligsprechung der Mutter Teresa, dass deren äußerst fragwürdiges Verständnis von Humanität zumindest dem eher fundamentalistischen Teil der Katho­liken offensichtlich auch entspricht. Gemäßigtere unter ihnen sind vielleicht weniger informiert bzw. lassen mögliche Kritik an einer Quasi-Heiligen nicht an sich heran. Zu gern blendet man aus, was nicht ins Bild passt.

Das gilt in besonderer Weise für Institution Kirche. Sie benutzt die „Marke Mutter Teresa“, um deren Popu­larität als „Selbstläufer“ im (angeblich) Positiven für sich zu instrumen­tali­sieren. Gerät man nicht zuletzt heute als Nachfolgeorganisation primitiver Wüsten­sekten in arge Erklärungs­nöte, so hilft doch immer noch bei vielen Zeitgenossen der Hinweis auf die eigene Wohltätigkeit, um inhaltliche Kritik auf diese Weise durch Abgleiten ins Atmosphärische abzuwimmeln. Dass diese „Wohltätigkeit“ nur zu einem verschwindend geringen Anteil finanziell von den Kirchen selbst getragen wird, gleich­wohl dort aber ein Arbeitsrecht gilt, das (in Teilen) weltlicher Rechtsprechung Hohn spricht, ist wenig bekannt.

So beteiligt sich die katholische Kirche z.B. an den Kosten der Caritas nur mit knapp 2%, beim „bischöflichen Hilfswerk“ Misereor beträgt der Kirchenanteil etwa 8%. Das meiste Geld für diese katholischen Flaggschiffe der Nächstenliebe kommt vom Staat und von freiwilligen Spendern, d.h. man schmückt sich – wie auch bei Kranken­häusern, Altenheimen, Kindergärten und Schulen – mit fremden Federn. Gleichzeitig bean­sprucht sie aber die uneingeschränkte Hoheit ideologischer Aus­richtung für die eigene Institution und schafft damit Möglichkeiten zur Ausgrenzung Andersdenkender (z.B. Kindergarten­plätze etc.) und zur Gestaltung der Personalpolitik (z.B. Nichtan­­stellung von nicht der reinen Lehre Angepassten oder nicht zumindest formal Katholischen, Kündigung von Wieder­ver­heirateten, usw.). Die damit einher­gehende Willkür ist zur Förderung des Untertanengeistes bestens geeignet. Eine „Mutter-Teresa-Karitas-Legende“ ist als christlicher (also ethisch zweifelhafter) Deckmantel da sehr willkommen. Lasst uns also ausnahmsweise St. Martin spielen und dieses Mäntelchen kräftig zerteilen.

Bernd Vowinkel,

im Auftrag des Vorstandes der Regionalgruppe Köln/Bonn/Düsseldorf

der Giordano-Bruno-Stiftung


Quellen


Christopher Hitchens: The Missionary Position: Ideology of Mother Teresa

Aroup Chatterjee: Mother Teresa, The Final Verdict. Meteor Books

http://de.wikipedia.org/wiki/Mutter_Teresa

http://www.mutter-teresa.info/

http://www.youtube.com/watch?v=dSvFCwGmGow&feature=player_embedded

http://www.youtube.com/watch?v=p3tUuA7WBRE&feature=player_embedded

http://www.michaelparenti.org/motherteresa.html

http://humanizzm.wordpress.com/2010/04/29/mother-teresa/

http://de-de.facebook.com/group.php?gid=326098194662&ref=ts


USA: Konservative Lutheraner gründen neue Kirche

Di, 24/08/2010 - 3:45pm

Weil Homosexuelle in der Evangelisch Lutherischen Kirche Pfarrer werden dürfen, spalten sich konservative Gemeinden ab.  Fast 200 Gemeinden der luthernischen Kirche haben sich von der evangelisch-lutheranischen Kirche in den USA abgespalten. In der größten lutherischen Kirche der USA, der Evangelischen Lutherischen Kirche in Amerika, haben sich im Konflikt um Sexualethik, Homosexualität und Bibelauslegung die Fronten verhärtet: Konservative „bekennende“ Theologen und lutherische Gemeinden wollen eigene Wege gehen und in dieser Woche eine neue Kirche gründen, die Nordamerikanische Lutherische Kirche.


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Hitchens In A Foxhole

Mo, 23/08/2010 - 1:50pm