Margot Käßmann: Hitler hätte man auch ohne Krieg beseitigen können


In einem Interview mit der Berliner Zeitung vom 24.12.2009 erklärt die Ratsvorsitzende der EKD, Margot Käßmann, wie man den "Führer" Adolf Hitler ohne Krieg an der Ausführung seiner Ausrottungspläne hätte hindern können:

Obama hat also Unrecht, wenn er von einem gerechten Krieg spricht?

Für mich kann es keinen gerechten Krieg geben. Ich kann ihn aus christlicher Sicht nicht legitimieren. Um gerechten Frieden geht es mir.

Ist Krieg manchmal nötig, wie Obama behauptet?

Das kann ich nicht sehen. Was ich befürworten könnte, wäre eine Art Polizeigewalt. Da könnte ich mir auch auf einer Weltebene vorstellen, dass die Uno so ausgestattet wird, dass sie diese Polizeigewalt ausüben kann. Krieg sehe ich nicht legitimiert, weil durch ihn am Ende immer die Zivilbevölkerung leidet.

Von diesem Land ist ein schrecklicher Krieg ausgegangen. Wie hätte man dem anders begegnen können, als mit Gewalt?


Das Argument lautet immer: Hätten die Alliierten nicht eingegriffen, hätte es keinen Frieden gegeben. Warum gab es vorher keine Strategien? Warum wurde die Opposition in Deutschland nicht gestärkt? Warum wurden die Gleise, die nach Auschwitz führten, nicht bombardiert? Schließlich heißt es immer: Jetzt müssen wir Waffen einsetzen. Der Preis, der dafür zu zahlen ist, ist enorm hoch.

Appeasement-Politik hat Hitler wenig beeindruckt.


Dennoch: Krieg setzt ein Gewaltpotenzial frei, für das ich keine Rechtfertigung sehe. Krieg hat Unrecht, Zerstörung, Vergewaltigungen im Schlepptau. Krieg zerstört alle, die an ihm beteiligt sind. Ich hatte in jüngster Zeit Soldaten zu Besuch, die mit ihren Erlebnissen nicht fertig werden. Es ist gut, dass es zu diesen Weihnachten ein verstärktes Bewusstsein dafür gibt.


Zu diesem schaurigen Unsinn hat Jan Fleischhauer auf Spiegel-Online einen lesenswerten Kommentar geschrieben:

Käßmanns kleine Geschichtsstunde

Ihre Kritik am Afghanistan-Einsatz sorgte für Aufregung. Dabei wurde fast übersehen, dass die EKD-Vorsitzende Käßmann unlängst auch eine moralische Neubewertung des Zweiten Weltkriegs vornahm. Und die ist fast noch interessanter als ihre Analyse der Lage am Hindukusch.... hier weiterlesen


[1] Jan Fleischhauer in SPIEGEL-Online über Käßmann
[2] Interview der Berliner Zeitung mit Margot Käßmann

Oh Gott, die Käßmann

Nomen est Omen, und die Käßman redet dem zu folge Käse.
Martin Luther wird ja von Zeit zu Zeit vom lieben Gott geärgert. Zb. war an der Wannseekonferenz ein Teilnehmer mit Namen Martin Luther. Na ja, er hatte es verdient.
Aber die Käßmann? Die redet nur friedensbewegte Scheisse.
Lieber Gott, bitte schicke doch einen Taliban zu der doofen Käßmann und lass sie in die Luft sprengen, ihr dummes Gesicht und ihr dummes Gequatsche ist unerträglich.

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