TeX - das ultimative Satzsystem von Donald Knuth

Wer wissenschaftliche Publikationen verfasst, kommt an TeX nicht vorbei. Gute Einstiege gibt es massenhaft, im Internet ist empfehlenswert vor allem die Seite von Dante, der deutschen Anwendervereinigung von TeX: http://www.dante.de/tex.html, sehr gut ist auch die Linksammlung auf http://www.gierhardt.de/TeX/.

Vonhaeftens Tips zu TeX/LaTeX:


Einbinden von Grafiken

Beim Einbinden von Grafiken sollte man diese zuvor in "eps"-Files konvertieren, damit sie sie maßstabsgerecht abegebildet werden (sonst wird nämlich zu viel abgeschnitten!).

Hierzu gibt es das Kommando "convert":

convert bild.jpg bild.eps

Anschliessend in das LaTeX-File einbinden:

\begin{figure}[htbp]
\includegraphics * [width=17cm]{img0}
\caption{Programmablauf}
\label{Bild:programmablauf}
\end{figure}

TeX/LaTeX

Zunächst mal: sehr lobenswert, hier (oder überhaupt) über TeX und LaTeX zu schreiben!

Ein bißchen was hätte ich aber zu kritteln:

-- Seitdem praktisch jede TeX-Distribution auch ein PDFTeX enthält, kann man ebensogut PDF-, PNG- oder JPeG-Bilder verwenden; wenn man freigestellte Bilder (mit transparentem Hintergrund) benutzt, ist man sogar regelmäßig auf PNG angewiesen.

-- «damit sie sie maßstabsgerecht abegebildet werden»
Viel wichtiger als die Formatwandlung wäre hier der Hinweis auf die Reduktion des Bildinhalts auf das eigentlich Nötige ohne weiße Ränder o.ä. Das geht bei EPS und PDF mit einer «engen» Boundingbox (die nur den gewünschten Bildinhalt umfasst), bei PNG und JPeG durch Beschneiden im Grafikprogramm.

Wahlweise kann man hier aber auch die diversen Optionen von \includegraphics (aus dem Paket «graphicx», s.u.) nutzen, wie «viewport», «trim» usw. Näheres dazu steht in grfguide.pdf, das jeder (La)TeX-Distribution beiliegt.

Btw: das Wort «maßstabsgerecht» und den Nachsatz «sonst wird nämlich zu viel abgeschnitten!» verstehe ich an der Stelle nicht, ehrlich gesagt. Was soll da wo abgeschnitten werden?

-- Die Verwendung von \includegraphics setzt ein \usepackage{graphics} oder \usepackage{graphicx} in der Präambel voraus, wobei wegen der größeren Möglichkeiten letzterem der Vorzug gegeben werden sollte. Beide gehören zum LaTeX-Basispaket.

-- Den Stern nach \includegraphics (der die Eingabe der clip-Option erspart) wird üblicherweise ohne umgebenden Leerraum geschrieben.

LaTeX und Bilder

Ich verwende schon seit geraumer Zeit alle möglichen Grafikformate in meinen Texten. Entweder wurden die Bilder im DVI nicht korrekt wiedergegeben oder im PDF-File.
Nicht korrekt heißt: ein drittel abgeschnitten (z.B. an der rechten Seite, hochgezogen (also statt Kreisen wurden Ellipsen abgebildet ) usw. Natürlich benutze ich PDFTeX auch schon lange (siehe hier: http://www.vonhaeftens-blog.de/node/207 ). Benutzt man jpeg oder png, so muß man immer irgendwelche
Maße mit angeben, bei eps reicht einfach ein "width=18cm", dann bleiben sogar Längen- und Breitenverhältnisse ehalten:

\includegraphics * [width=18cm] {f1}
%\includegraphics * [bb= 0 0 400 550 ] {f1.png}

Egal welches Bild ich nehme, als eps kann ich es immer mit der Form \includegraphics*[width=18cm] {f1} korrekt in eine Textseite einfügen. Bei anderen Bildformaten wie jpeg oder png müßte ich dann immer erst noch umständliche Änderungen mit Grafikprogrammen machen oder zusätzliche (und immer wieder andere!) Angaben wie [bb= 0 0 400 550 ].

Ergebnisse dieser Bemühungen: Flaechen und
http://www.vonhaeftens-blog.de/files/FOREN/Politikforum/GLOBAL/foren.pdf.

Ach so, noch ein Tip: die geometrischen Skizzen habe ich mit "geogebra" erstellt, was ich nur weiterempfehlen kann!

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